u. einzuführende Gewerbesteuern. 665
viel Pfund Brodt daraus gebacken werden. Manweiß bey dem Fleischer, wie hoch er ungefähr einStück Vieh von diesem oder jenem Gewichte bezah-let, und was er daraus wieder löset. Allein beyder andern Classe ist freylich die Bestimmung desGewinnsteS vielen Schwierigkeiten unterworfen, undman muß auf verschiedene andere Dinge dabey Be-tracht machen, vornehmlich, ob bloß rohe Mate-rialien verarbeitet werben, oder ob sie zu ihrer Ar-beit ein - zwey - oder mehrmal verbesserte und in derArbeit gewesene Waaren benöthiget sind, desglei-chen , was sie vor Haupt - und Neben-Materialienbedürfen, und wieviel ein Arbeiter wöchentlichoder monathlich Waaren verfertigen kann. Wennman demnach Vorsorge trägt, daß die bey demZu-sammenhange des Nahrungsstandes vorgeschlagenenTabellen richtig vorhanden sind, und man ziehtvon dem Wesen solcher Gewerbe die benöthigte Er-kundigung ein: so kann man auch hier mit wahr-scheinlicher Bestimmung des Gewinnstes zu Stan-de kommen, ob es gleich einige Mühe erfordert.Kann man aber wohl in irgend einer Finanzangele-genheit zu einer Einrichtung gelangen, die eine ge-naue Richtigkeit und Billigkeit vor sich haben, undmit der Wohlfahrt des StaatS übereinstimmen soll,wenn man nicht viele Mühe anwendet. UebrigenSkann man bey allen diesen Gewerben auf das Hand- *werksgeräthe und dessen Abnutzung keinen Betrachtmachen; so wenig als man beydem Steueranschlageder Aecker auf das Gerüche und die Einrichtung derWirthschaft etwas rechnet. Das gehöret zurT t 4 Grün-