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690 ii. Die Geschichte

len andern griechischen und römischen Geschicht-schreibern; und ist es wohl ein Wunder, daß wirdie arabischen Schriftsteller nicht besitzen, die Mai-monideü gebrauchet hat, da so viel griechische undrömische Scribenten untergegangen sind, die sichdoch hundert und neun und neunzig wichtiger Ursa-chen hc.lber eher hätten erhalten sollen. Uebcrdießzeiget R. MaimonideS vielen gesunden Verstandund Beurtheilungskraft, wenn es nicht auf seineGlaubensmeynungen ankömmt. Allein man zeige mireinen alten Geschichtschreiber, mit dem es nicht ebendiese Bewandtnis; hat. Es ist aber hier gar nichtum die jüdische Religion zu thun, sondern Maimo-indes, indem er von derReligionunddcn Sitten derSabacr handelt, und sich auf die in Handen haben-den »»verwerflichen arabischen Scribenten gründet,erzählet die Hauptumstände von der gegenwärtigenBegebenheit bloß als ein Geschichtschreiber. End-lich stimmet auch die gegenwärtige Geschichte in vie-len Umständen mit den Nachrichten des Hcrodot,DiodoruS Siculus, Justinus und anderer altenGeschichtschreiber überein. Ich sehe also nicht, wasman an der Glaubwürdigkeit derselben mit Bestän-de aussehen kann; und ich wollte es niemand ra-then, mir darwider Einwürfe zu machen: denn ichwürde ihn mit einer solchen Last von Beweisen über-schütten, daß er sich auf keine andere Art heraus-helfen könnte, als mir entweder die Wahrheit »rei-ner Geschichte einzuräumen, oder an vielen andernBegebenheiten zu zweifeln, die nach seinem Erachtenunstreitige Wahrheiten sind. Jedoch ich werde

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