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uats geheiliget seyn sollte, so wie der erste Tag, oderder Neumond dem Monde selbst gewidmet war.Man sehte auch auf den funfzehenten eines jedenMonats zu Ehren des vollen Monden ein besonde-res Fest an; und weil man glaubte, daß die See-len der Verstorbenen von der Sonne und dem Mond,als liebreichen Gottheiten, aufgenommen würden;i so verehrete man zugleich bey diesem Feste den Engel> des Todes. Uebrigens richtete man zum Dienste derl Sonnen zwey große Feste, das eine, wenn die Tagej am längsten waren, und sie mithin ihre wohlthätigeI Wirkung am stärksten mittheilete, und das andere,wenn sie nach dem kürzesten Tage, die Menschens mit ihrer Rückkehr erfreuete. Zu allen diesen Fe-sten wurden besondere Feyerlichkeiten verordnet.! Man sehte einem jeden Gestirne gewisse Priester,man bestimmte die Opfer und die Ceremonien da-bey; und kurz man richtete einen ordentlichen Dienst! der Götter an, der durch die Gesehe des Staas, alsdie Religion des Landes, festgesetzet wurde; und die! babylonischen Monarchen konnten dieses alles umso eher nach ihrem eignen Gefallen anordnen; da sie! in die Stelle der Altväter in jeder Familie getretenI waren, die allemal zugleich die Priester ihres Hau-ses vorstelleten, und denen mithin ihre Familien inj den gottesdienstlichen Handlungen ohne Widerrede! gehorchekcn.
Kurz darauf lebte Belus. Dieser Mann war
der Sohn eines Priesters der Bcltha oder Venus;
gleich wie er von seinem Vater in einer großenfurcht gegen die Gestirne erzogen war; so fand