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er mit dieser Uebcrsezung bis in das achtzehnte Buchfertig geworden. Sie wurde aber weder vollendetnoch durch den Druk bekannt gemacht.
In den Jahren 17;-). und 1740. lief seine lezteWerbung in Italien ganz fatal ab. Zu Nomdrang man ihm ein grosses und sehr scheinbaresGlük auf. Hierüber schrieb er an einen sich in derNahe aufhaltenden Werbeofficier, von welchem erwußte, daß er Gott fürchtete und den König ehrete.Dieter antwortete ihm: „ Er möchte so gut pro-7, testantisch bleiben, als er könnte, so würden„ seine Feinde und auch selbst seine Freunde es„ doch nimmermehr von ihm glauben. Jzo fordere„ Gott von ihm einen Beweis seines Glaubens.„ Er solle daher in Gottes Namen seine Studien„ wieder hervorsuchen. Müsse er sich denn auch,) gleich noch so kümmerlich behelfen , so wäre es„ doch noch immer besser, bey einer ehrlichen Ar-„ muth ein gutes Gewissen zubcwahren, als in-1 Rom Ehre zusuchen, und in seinem Vaterlandeverachtet zuseyn. Uebrigcns liege es ihm auf„ dem Herzen; er werde sein Glük in Holland„ finden u. s. w. „ — Dieser Brief machte einensolchen Eindruk aufdas Gemüth des ziemlich schwär-merischen Cuno, daß er sich stehendes Fusses ent-schloß, den immer dringendern Versuchungen aufder Flucht zncntgehn. Da er so viel nicht mehrbesaß, um die Schifsfracht auf Amsterdam zube-
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