zahlen, so trat er in dem damaligen grausamenWinter 1740. seine Reise zu Fuß an.
Dieß ist es/ was uns von dem Abschiede/ welchenCnnodem Soldatcnstandegegeben/ bekannt ist. Erselbst erwähnt dieser Epoche in seiner Ode an denHerrn von der Gröben:
Dir hat das Schiksal drauf den Säbel scharf ge,
schliffen;
Mir hat so Neid als List denselben stumpf gemacht.Doch hat mich auch der Sturm zum Hafen hin-gebracht.
Ich schweige von mir selbst. Mein ruhiges Ge-wissen
Verbindt die Wunde mir/ die mir mein Feind.ge-rissen.
Er stahl mir Friedrichs Huld und die GelegenheitZu Proben achter Treu und Heister Dankbarkeit.Mein treu und dankbar Herz kann niemand mir
entstählcn:
Ich will von Friedrichs Huld doch überall erzählen.
Den i;> Iun. 1740. kam er ziemlich gesund zuAmsterdam an. Er war gesinnt / sich in Leidenniederzulassen, und in. diesen Gesinnungen befestigteer sich, als ihm ein gewisser, sehr begüterter Mann,der ihn unterwegs zween ganze Monate sehr lieb-reich verpflegt hatte, auf St. Johann zweyhun-> dert Reichsthaler versprochen. Das Versprechenaber wurde vergessen. Er fiel in eine tödtliche