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Du hast, von edler Ruhmbegier beseelet,
Dir weit ein bessres Ziel erwählet.
Ersticke nicht in deiner Brust die heilge Glut;Besiege jede Furcht: die Tugend fodertMuth.Die Musen selbst, die dich vorn Helikon be-merken, ;
Sie werden dir die schlaffen Sehnen stärken. j
Doch offne auch bey ihrer noch so milden
Gunst, j
Dein Ohr dem ernsten Unterricht der Kunst!
Sie muss mit Müh’ und Schweiß den jungen |Dichter ziehen:
Soll seines Namens Ruhm bey späten Enkelnblühen.
Vor allen nimm die Alten oft zur Hand!Vertraute der Natur und mit der Kunst be-kannt.
Durch ihre Werke, besser als durch trockneLehren,
Beweisen sie, was wir aus ihnen erst erklären.Bestimmung herrscht in ihrer Rede, Harmonie ‘Ist ihr Gesang, und was sie singen, fühlensie.