ö Der Morgen.
Durch die rauchenden Ebnen, die immer sichtbarer werden.
Mächtige Thürme steigen empor, und drohen den Wolken,
Und die niedrige Hütte kriecht aus dem schwindende!! Schatten.
Aus der thauigten Furche schwingt sich indessen die LercheJubilierend herauf, und ruft dem kommenden Tage.'
Der erwachende Wald, die wieder belebten GefildeHören die Stimme Des Herolds, der zu Gesängen einladet.
Sie ermuntern sich zwitschernd, und hüpfen auf schwankenden FestenFröhlich empor, und putzen die Schwingen ; in stiller BereitschaftScheinen sie auf das erwartete Zeichen Achtung zu haben,, -Mit dem allgemeinen Concerte -die Sonne zu grüßen.
Noch verbirgt sie sich uns. Mit rosenfarbenem FittigRauschet die Morgenröthe daher, indem sie die SterneIn dem Augenblick wegwischt, und um sich die Wolken chepurpert,Ungeduldig stürzen die Heere der größeren VogelIn die Tiefe-der Luft, die Sonne früher zu sehen.
Aus dem dunklen Forste wallt ihr der reisende Reyhsr,
Und der Habicht entgegen; ein dickes Geschwader von DohlenFlattert um Felsen herum mit lauten geschwätzigen Zügen.
Da in obrer Luft in gaukelnden Kreisen die SchwalbeSich mit den ersten Stralen die blauen Flügel vergüldek.
Langsam spaßieret nunmehr der Hirsch mit stolzem GeweiheUeber die Haide zum Forst, und sieht oft zurück nach den Saaten,Die er ungern verläßt, vom jungen Tage verscheuchet.
Auch der furchtsame Hase springt nach dem Vorholz zurücke;