II
Der Morgen.
Sich der verschwendrische Herbst auf kühlern Lüften herabläßt;
Sein eröffnetes Füllhorn über die Erde verschüttet,
Das mit lächelnden Früchten, und schwellenden Trauben, gefüllt ist,Und mit güldnem Regen die jauchzenden Ebnen erfreuet,
Bis der brausende bVinker auf Schneegestöbern einherzieht;
Hitzige Seuchen verjagt; und auf verwüstenden StürmenSchätze von Ruh und Gesundheit dem starren Erdboden bringet;Daß der ermüdete Baum, und die entkräfteten FelderUnter dem Schauer der Flocken zu neuen Seegen sich ausruhn.
Aber wie groß ist nicht der, der dich, o mächtige Sonne,Und nicht dich nur allein — der Millionen von SonnenIn den grenzlosen Raum, als stralende Funken, geschüttet,
Die er aus dem öden Chaos allmächtig herausschlug!
Jede von werdenden Welten, und ihren Trabanten, umringet;Unaussprechliche Zahlen von tausend verschiednen Systemen,Wovon iedeS mit Myriaden Bewohner ihn preiset!
Muse, die sinkende Schwinge kann nicht die Höhen erreichen,Wo der Brittische Adler im Sonnenglanze sich badet.
Nur Thomsonische Hymnen erfüllen die Seele mit Feuer,
Und besingen allein den erhabensten Gegenstand würdig.
B
Aber