und andern geistlichen Gebäuden der Stadt Florenz. 377
landes), als das letzte Werk, so von Mich. Angelo verfertiget und aus Rom hieher gebrachtworden, nicht außer Acht zu lassen.
Rechter Hand bey dem Haupteingange der Kirche findet sich das marmorne Brustbild Grabmaaldes berühmten Baumeisters Philipp Brunaleschi, mit folgender Grabschrift: des Bruna-
?ml.i?rvs Al-cbiteökus arte valuerit, cum bufii8 celeberrimi leschi.
ternpli oiica reikuclo, turn piures maobinL clivino iiiAenio ab eo aclinventL clocu-mento eile poNint, ^uapropter ob eximias sai animi ciotes linAuIaoes^uo vinutesXV. Kai. Xl-jus /Lnno XILÖLLXI^VI. ejus b. IN. cotpus in bac bumo suppolitmnvmta ?akria lbpeliri jullit.
Nächst dabey ist des geschickten Malers und Baumeisters Jotti oder Giotto Epita- Iotti.phium zu lesen, welches politianus in folgenden Versen verfasset hat:
Ille eAO luin, per guem piäkura extinäka revixit,
Lui cpiain reckn inamis kam krüt öe lneiliz.
Saturn: äeerat, nolkr» c^uoä äekuit arti,klus lieuit nulii piliAero nec inelius.
Xlirnris turriin eAreAimn Ilicro rcre lonnirtem,
bksec guocpie cle moäulo crevit aä alira mso.
Oenigae knin sor rv8, guiä opii8 Niit üln rekerre,bloc nomen longi egrmini8 inllar erit.
Ob. än. XlOLOXXXVI. 01ve8 xo5. b. m.
xlcoconxxxx.
Giotto war im Jahre 1276 gebohren und ein fehrling des Giovanni Cimabue.
Auf eben dieser Seite der Kirche sieht man noch das marmorne Brustbild Marfilii Marsilii Fi-Ficini mit den darunter gesetzten Worten:
Ln NIoIs>L8! biL eil XI-rn8ii.iv;, Lopbise ?ater,
?1atonicnm gui äoAina culpa temporuin8im obrntrun illullrans öe Xtticiini äecn88ervnn8 Natio äeäit, kore8 primu8 laera;
OivinL aperien8 ineiuis nälus XumineVixit beatu8 ante Oolini muneroNaurigue X1eclici8, minc revixit publico.
8 . k. c^?. Xn. XIVXXI.
Mars. Fieknuö, ein Mann von außerordentlich kleiner Statur, hat sich durch die Ueberse-Hung l-r^roni8 und seiner Anhänger, des er-onni, i^msuicui, svxxsn, wie
auch durch eigene Schriften einen großen Namen erworben. Er starb im Jahre 1499, imsechs und sechszigsten Jahre seines Alters.
Die Kirche hat hin und wieder viele Denkmaale ihrer Bischöfe. Wegen des allhiergehaltenen Concilii liest man bey einer Sacristey folgende Nachricht in Stein gehauen: „ . ..
x<i perpetuam Kei memoriain volNLonciÜo
Oenerali Ooncilio klorentire celebrato polt lonAas clifimtatione; unio 6r«corum ka- xio^mino.öia eü in Iisc ipla Lcelest» äis VI. sulii X1LLLLXXXIX. pirciiäente eiäem Lonci-
lia
tischen Fußen. Uebrigens bemerket ^i88on römische Fuß austrage, der römische Fuß aber' c. p. M, daß ein florentinischexbrL<-cio zween um sechs Linien kürzer als der englische sey.
Bbb