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und päpstlichen Pallasten in Rom.
nige von den hier befindlichen trefflichen Marmorpfeilern sind aus dem Alterthume noch xxMicheübrig; unter den neuen Werken aber ist die von Francesco Aprili verfertigte marmorne Sta- Starue dertue der h. Anastasia, welche auf dem Hauptaltare liegt, ein solches Stück, besten sich keine h. AnastasiaZelten zu schämen Ursache haben würden. Etliche sind der Meynung, daß hier IMuplnm >n„plurnbleptuni gestanden, sonderlich weil man im Jahre i;a6, als man in die Tiefe grub, ein Ge Nextuni.wölbe, so mit vielen Seemuscheln gezieret war, entdecket hak. Ich habe selbst auf diesemPlatze noch einige schöne Muscheln lind gute Stücke von Vorcle ant wo gefunden. Vor ißt-gedachter Kirche linker Hand gegen das Feld zu, waren vorzeiten die Lirci tämonini o^-slwc.
racastse.
8ant' ^nclrea stei 6 ie 5 ulti ist oval und von der Baukunst des berühmten Chev. Ber- 8. ^näi-eanini zwar nicht allzugroß; man sieht aber darinnen nichts als Marmor. Auf dem Fußbo- llci Liesuü».den zeiget sich das Wapen der Familie von Spinola, welches von zween Engeln und derTugend gehalten wird. Das ganze Werk ist mit Marmor verschiedener Farben eingelegt,und unter denselben die Gruft oder das Begrabniß der besagten Familie. Von gleicher Artist das nahe dabey befindliche Grabmaal des Camitlo Meltio. Unter den Kapellen ist dievon St. Stanislao die sonderbarste wegen ihrer schönen Seulen von breccia sti SpIAua H.
Der Märtirertod des heil. Andreas ist auf dem lästgre maZgiore von Wilhelm Bor-gognone mir vieler Kunst gemalet.
Das zu dieser Kirche gehörige Collegium dienet den Jesuiten zu ihrem Novitiat, und Novitiat derist darinnen die Kammer, so Stanislaus Eoska bewohnet hat, nothwendig zu besehen, wegen Icsiiiten.des trefflichen Denkmaals ü), das man diesem Heiligen darinnen aufgerichtet hat. Er ist Trefflichevorgebildet, wie er todt auf seinem Bette liegt, und hat der Bildhauer le 6ros, ein Franzose, StatueSta-das Stück Marmor also auszusuchen und zu gebrauchen gewußt, daß der Kopf, die Füßeund Hände weiß, die Kleidungen aber ganz schwarz sind. Das Bett oder Küsten, woraufer liegt, ist von gelbem Marmor, und sieht man dieses Werk nicht ohne vieles Vergnügen.
In besagter Kammer stehen noch zwey Brustbilder, unter deren einem die Worte zu le-se» sind:
8. Ignatii Tojola: clstgies ex ZPlö sturer mortui sticiein ollm mstußko exznesta. 8uKum Ißn»-^auio stubil. kelOLO. tü wvjvl.r.
Das andere ist das Bildniß 8. strancilci <Ze Lorgia^mit einer Unterschrift von gleicherArt, und vom Jahre 170z.
Ehe man in diese Zelle des St. Staiuslar kömmt, geht man durch eine Kammer, in Anmerkungwelcher an der Wand das Original der ersten Conföderation oder Lou-onis in iäcram tu- über den An-cietatein, so den rz April IZZ9 unterzeichnet ist, st g IWiyL Oonuno concestente const' mare- fang des Je-tur, zu sehen ist. Dieses Instrument haben eigenhändig unterschrieben Johann Codurz kutteror enBobadilla, Paschasius Brovet, Jgnatius, Petrus Faber, Symon Rodoric und etliche an-dere. Die Schrift ist mit Glas vor den Staub bedeckt, und verdienet, daß sie der Nach-welt aufgehoben werde. Aus des ei.^nonn ieben Pauls des dritten ist zu sehen, wie die-ser Pabst im Jahre 1559 mündlich, und 1540 schriftlich den Orden bekräftiget habe. DerAnfang war gering, es ist aber mit der Zeit eine volkreiche und so mächtige Gesellschaft
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wär bey jeder solcher Proben eine kurze Beschrci- fchrebene» Marmvrstücke nicht beykömmk, m-bung nebst ihrem Namen zu finden. Dcrglei- dessen aber doch seinen Nutzen hat.chrn Sammlung heißt man in Rom ein Lwälo- 6- Es sind auch im kefeüoriv schöne Gemal-te, und kann man itzt eines haben für zehnScn- de, sonderlich das letzte Abendmahl Christi,di, so zwar obgemeldtem an Menge der unter-