Band 
[Erste Abtheilung.]
Seite
613
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von den Kirchen in Rom. 6iz

abgedrücket und an Abgarum (welchen Eustbius Agbarum nennet) König von Edessa sollgesandt haben, nachdem der von Edessa gesandte Maler wegen des Glanzes, der von Chri-sto ausgicng, nichts zuwege bringen können. Die ganze Sache gründet sich auf die Er-zählung V^icephori Callisti, welcher gegen die Mitte des vierzehnten Jahrhunderts gelo-bet, und davon im zweyten Buche c. 7, p. 96 seiner Kirchenhistorie Meldung thut. BeymEustbius findet sich ein Brief des Abgari an Christum, worinnen er um Heilung seineskranken Körpers bittet, nebst der Antwort des Heilandes. Nach des Eustbius Berichtekommen beyde Schreiben aus den Archiven von Edessa; allein wenn sonst etwas haupt-sächliches und das genauere Untersuchung erfoderte, darinnen enthalten wäre, würde desEustbius Zeugniß die Sache nicht ausmachen, weil in seinen Berichten manche andereuntergeschobene Dinge angetroffen werden. Die römische Kirche hat besagte zween Brie-fe auch niemals unter die canonischen Schriften gerechnet (*). Obgedachter Abdruck desGesichtes Christi wird zwar in dem an die Kirche stoßenden Kloster der Nonnen von St.Clara verwahret und selten gezeiget; man kann sich aber mit der Copey en bas-relieck vonweißein Marmor, so linker Hand am Hauptaltare ist, begnügen, nach deren Anleitung derHerr Christus ein gar verdrüßliches Gesicht, Haare /), als eine schlechte Perrücke, b/lou-üacliLii und einen getheilten Bart müßte gehabt haben. Unter gedachtem Portraits stehtJohannis des Täufers Kopf in Marmor mit einem dem obigen gleichkommenden Barteaber magererm Gesichte. Die Unterschrift ist folgende:

Lacrolauäka sein Lkuilii iirwAoAnte tem^us passionis rib iplo inirabiliter im^restüHc trausiuilla

A Ors-Lis ^rokugis ^>ra 8. k'icle tuenclaKoinam achortataIn Iiac 8. 8ilvektri ssccletiakia omniuin veuerstions?ercoüttir.

8sn<ssillimi so. Ilaptikloekrwcursorii LaputDomain guogue ulcioio translatumin ilia iervatum Lccleliakroü'äe nuncu^ata cie La^itelvliro Lbriklianorum concursuVotiz ac lauäibusLolebratur.

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Papisten tragen kein Bedenken, beyde Briefe, verus uud Gordianus. Dazu kömmt Spaiu-sowohl Christi, als des Abgarus für miterge- Heims Anmerkung, daß alle Könige zu Edessaschoben zu erklären. Indessen ist der Inhalt nach der arabischen Mundart den prächtigendieser Briefe so unschuldig, daß man es dem Beynamen Abgarus, d- i. eines Großen gefüh«Baronius, Lave, Parker und andern leicht zu ret haben, <le ull> sc prsell. numism. p. 411.gute halten kann, wenn sie sich recht viele Mühe /) Etliche curiöse Anmerkungen von den Haa-gegeben haben, das Ansehen derselben zu recht- ren und dem Angeflehte unsers Heilandes findenfertigen. Daß man im übrigen nicht Agbarus, sich in der Libliotkegue Lermamgue ?. XXXII,sondern Abgarus schreiben müsse, erhellet aus x>. -r, kg.den alten Münzendes Antoninus Pius, desSe-