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man nicht über den Rhein gehen will. Eine Vierthelstunde von dem Kreuze (57) findetsich ein Weg (;8), der linker Hand über den Berg (zz) nach dem Schlosse Heitersheim(50) führet. Neunzig Ruthen'weiter hinaus kömmt man linker Hand an einen Hügel (59)und an den Weg nach dem Dorfe Vettberg (62). Auf diesem Hügel können zehn biszwölf Mann nebeneinander marschiren, und findet man auf feiner Höhe ein wohlbebaueteSLand, biö an die ziemlich entfernte Gebirge des Schwarzwaldes. Die Ungleichheit dieserGegend, als in welcher Hügel, Gründe, Wiesen, Weinberge, Wälder und Gebüsche bestän-dig unter einander abwechseln, verursachet, daß man allhier nicht leicht campiren kann.
Eine kleine Vierthelstunde von diesem Hügel (59) wird der Weg (6z) von einem an-dern, der aus dem Dorfe Unterseefeld (64) nach Oberseefeld (65) geht, in ongulo reöko durch-schnitten. Vierhundert Ruthen von solchem Kreuzwege kömmt man mittelst einer steiner-nen Brücke (70) über einen Bach, der erst bey dem Dorfe Buckingen (71) also anwächst,daß er zwo Mühlen treibt. Dieser Bach fließt hinab nach Unterseeseld (64), woselbst einehölzerne Brücke über denselben geschlagen ist. Hinter dem letztgenannten Dorfe verlieheter sich in den Wiesen, so bis nach Heitersheim (56) reichen. Weil er alle Winter starkanwächst und durch sein Austreren vielen Schaden verursachet, so haben die benachbartenBauern, um solchem Uebel einigermaßen abzuheben, sein Grundbette sehr tief gegraben, daherman gemüßigec worden, ihn mit Brücken zu belegen.
Nach der steinernen Brücke (70) kömmt man linker Hand des hünningischen Wegesan ein Wirthshaus, Steinenbrücklein genannt, bey welchem linker Hand ein Weg nach demDorfe Buckingen (71) sich lenket. Hinter diesem Dorfe finden sich viele Wege, so theilsnach andern umliegenden kleinen Oerrcrn, theils nach dem Schwarzwalde führen. Wenn manneunzig Ruthen von gedachtem Wirchshause weiter gekommen ist, wird der hünninger Weggar schlecht, die Ebene von Neuburg (90) aber, so bis an die Dörier Schliengen (zi) undSteinenstatt "95) reichet, angenehm.. Von allen diesen umen am Berge (zz) gelegenenDörfern gehen Wege nach der Stadt Neuburg und an das User des Rheins. Eine Vier-thelstunde von der steinernen Brücke (70) theilet sich der hünninger Weg in zween, die beyden Hecken zu Obermüller (76) wieder zusammen laufen. Der Weg, so geradezu geht,wird wenig gebraucht, und man thut wohl, dem andern, der so linker Hand am Berge (55)fortführet, zu folgen. Hundert und sechszig Ruthen von der Wegscheide (72) kömmt einWeg (7z) linker Hand von Buckingen (71) durch das Holz (74) und leitet nach Neu-burg (7;). Man bleibt immer am Berge linker Hand (zz), bis man nach einer starkenVierthelstunde das DorfHugelheim (7z) erreichet. Siebenzig Ruthen weiter von diesemOrte findet sich auf der linken Hand ein einzeln Haus (77), hinter welchem die Landstraßevorbey geht. Das kleine Gebirge (zz) ist leicht überstiegen, und können fünf bis sechsM nn nebeneinander gehm. Die Infanterie hat Hiebey nicht nöthig, sich genau an denWeg zu Hallen, weil man ganz gemächlich den Berg wieder hinunter kömmt, bis an dasDorf Obermüllen, da er etwas steil ist. Die Gegend (6z) linker Hand zwischen Buckin-gen (71) und Müllen auf dem Hügel (zz) ist bebauet, und gut Land biö an den Schwarz-wald. Die Feinde *) können sich derselben bedienen, wenn sie in das BriSgow über dieHügel von Schenau und Badenwiller einrücken, weil sie alsdann sich zusammen ziehen undin einiger Ordnung in die daran stoßende Ebene von Neuburg (90) marschiren, oder auchlängst den Bergen fortgehen und in der Edene von Heitersheim (52) sich in Schlachtord-nung stellen können. Dieses enge Thal von Badenwiller ist der einzige Weg zwischen
Frei-
*) Dieses sind hier die Kakstrlichett.