Band 
[Zweyte Abtheilung.]
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1499
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I. Anhang. -499

Freiburg und Hünm'ngen, durch welchen die Feinde mit Kriegsequipage in dieser. Gegendan den Rhein kommen können; in den übrigen Thälern können nur die Bagage-Pferdeund Maulesel gebrauchet werden. Wenn man sich des Schlosses Badenwiller (ioo) bemäch-tiget, ist man leicht Meister von diesem ganzen Passe (roi).

Hundert Ruthen weiter fort auf diesem Wege (76) trifft man Hecken an (78), welchedie rechter Hand gelegene Wiesen von Müllen (79) einschließen. Diese werden durch denBach von Badenwiller gewässert und gehen bis nach Neuburg.

Hundert Ruthen von dem Platze, wo die Hecken (78) angefangen haben, ist eineseichte Fuhrt über einen Arm des Baches (z), und hundert und zehn Ruthen weiter derglei-chen über den andern Arm (z). Zwischen beyden läuft ein Weg (i) nach Obermüllen (80),welches Dorf nur hundert und achtzig Ruthen vom hünninger Wege abliegt. Der Bach(z) entspringt aus dem Berge hinter Badenweiter (101), und fließt durch das Dorf Ober-willer (102), woselbst er etliche gute dem Markgrafen von Baden-Durlach zuständige Eisen-werke treibt. Ferner ergießt er sich längst dem Berge, (auf welchem Badenwiller (100)liegt) in die Gegend des Dorfes Niederwiller (ioz), allwo rechter und linker Hand die Ge-birge, so dieses Thal (101) machen, sich endigen. Wenn man auf dem hünninger Wege überden letztgemeldten Arm des Baches (z) gekommen ist, muß man hundert und vierzig Ruthendavon noch über einen andern Bach (4), so aus dem Berge von Seizenkilch entspringt, undzwischen dem Dorfe Müllen und der mit Weinbergen bepflanzten Höhe fließt. Solcher Bachlenket sich ferner rechter Hand in den Wiesengrund, und vereiniget sich daselbst mit einemandern Bache, der aus dem Berge hinter Badenwiller kömmt. Durch die Wiesen (79)kann man jederzeit, wenn das Wasser nicht ausgetreten ist, kommen, und in der Ebene vonNeuburg (90) fortrücken, bis man sich eine Vierthelstunde von diesen Bächen linker Handnach dem Fuße des kleinen Gebirges (55), so allhier steil und allenthalben mit Weinreben be-pflanzet ist, hinlenket.

Zwey hundert und fünfzig Ruthen weiter, nachdem man über den Weg (8i), der vornDorfe Hacheim (82) nach Neuburg geht, angerücket, läuft das Gebirge (5;) linker Handdes hünninger Weges in einem geraden Winkel nach Hacheim, welches Dorf man aufder linken Seite liegen läßt.

Die ganze Gegend zur Linken (70) auf der Höhe (5;), vom Dorfe Müllen (8v) bisSchliengen (91) ist nur für Parteyen zu gebrauchen, und kein Platz, da man Mehr als hun-dert Mann en britaille stellen könnte.

Von der Gegend, welche mit (84) bemerket ist, und da man das Dorf Auchen ( 8 z) zurSeite hat, hält die Ebene von Neuburg, (so hie und da mit kleinem Buschwerke bewachsenist) noch eine halbe Stunde an. Die Zahl (97) deutet den Anfang der Wiesen (99) an,über welche man eine starke Vierthelstunde weit escadronweise bis an einen Canal (5), dernach Steinstatt (95) geht, marschiern kann. Besagter Canal ist sieben Fuß tief, neun biszehn breit, und dienet um das Wasser aus dem Ba'che (7), so durch das Dorf Schliengen(9:) läuft, in diese Wiesen (99) zu leiten. Zu Anfange derselben findet man den Weg (97),der von Steinstatt (95) linker Hand über den Berg (55) in das Dorf Muchen, ferner nachVekdburg (67) und endlich nach dem Schwarzwalde führet.

Vierhundert Ruthen weiter (von 97) kömmt man an einen andern Weg(98),der vonSchliengen (91) über die Wiesen (99) nach Neuburg (7;) geht.

Eine kleine Vierthelstunde von diesem letzten Wege (98) liegt das große DorfSchlien-gen (91), durch welches der Bach (7)/ so hinter Ober-Eckenem (zv) unten am Schwarzwal-

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