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worfene Brustwehren werden wie im Fort von fest erhalten. Die Kaiserlichen hal-ten sowohl in Friedens- als Kriegeszeiten diesen Posten beseht, damit keine Pferde, Korn undandere Waaren aus dem Lande geführet werden. Insgemein aber liegen nur vier bis achtSoldaten darinnen.
Hundert und fünfzig Ruthen vom Fort ist rechter Hand des Weges ein kleines Holz(zz), so fünf und achtzig Ruthen in der Länge hat. Bis an das Holz ist der Weg so enge,daß nur sieben bis acht Mann nebeneinander gehen können. Die beyden abhängigen Sei-ten sind sehr steil. Eine starke Vierthelstunde oder acht hundert Ruthen von diesem Wege,kömmt man an ein kleines Dorf (54), Kaltenherberg genannt, so aus vier Häusern besteht.
« Mit diesem Wege hält rechter Hand bis auf die Weite von hundert Ruthen ein Holz an,bey dessen Ende die steile Erniedrigung des Gebirges ein Detile, so ungefähr vierzig Ruthenlang ist, verursachet. Die Reuterey kann bey diesem Orte sich rechter Hand ausbreiten.Von Turner bis Kaltenherberg sind anderthalb Stunden.
Eine kleine Vierthelstunde von Kaltenherberg ist linker Hand des Weges ein Kreuz(55) und zur Rechten ein kleines Holz. Es findet sich hernach auch auf jener Seite einWald, der vier hundert und zwanzig Ruthen lang ist. Zwischen diesen Holzungen ist derWeg nur für sieben bis acht nebeneinander gehende Personen breit, man kann aber allenthal-ben durch den Wald. und dessen weit voneinander stehende Fichtenbäume kommen.
Beym Ausgange des Holzes ist abermals linker Hand des Weges ein Kreuz (;6), unddie Straße theilet sich in zwo, davon die eine recht nach Mitternacht und die andere gegenMorgen läuft. Diejenige, so die linke Hand hält, ist die bequemste und beste, dabey aberauch über eine starke Stunde weiter als der Weg zur rechten Hand. Beyde führen in dasStädtchen Ferenbach, so nach dem nächsten Wege sieben und vierzig hundert Ruthen oderzwo kleine französische Meilen von Kaltenherberg entfernet ist. Gedachter nächste Weg istaußer einem einzigen Orte, nämlich kurz vor Ferenbach, da man bergunter muß, gut genug,und daher wird man allhier bey seiner Beschreibung allein sich aufhalten.
Zwey hundert Ruthen vom Kreuze und der Wegscheide (;6) muß man durch ein klei-nes Holz (57). Zwey hundert Ruthen weiter findet sich wieder ein Kreuz am Wege,welchem gegenüber ein Hügel anfängt. Hierbey sind vier bis fünf einzelne und weitvoneinander liegende Häuser, davon das erste hundert und zehn Ruthen vom Wege ent-legen ist.
Zwey hundert Ruthen von diesem letzten Kreuze ist linker Hand des Weges eine Ka-pelle s;8), und derselben gegenüber zur rechten Hand der Anfang des Hügels von Lila, andessen Seite die Straße hundert bis zwey hundert Ruthen fortgeht. Er ist hie und da mitHäusern besetzet. Eine Vierthelstunde oder fünf hundert und siebenzig Ruthen von diesemKreuze kömmt man in einen Wald, welcher ein Ve 61 e hat und zwey hundert und vierzigRüchen lang währet. Ehe man das Holz erreichet, ist der Weg so breit, daß man allezeitescadronweise marschiren, und ungeachtet des Buschwerkes, so hie und da angetroffen wird,sich auf beyden Seiten noch mehr ausbreiten kann. Von hier fängt ein schlechtes und un-fruchtbares Land an.
Drey hundert und dreyßig Ruthen oder eine halbe Vierthelstunde von bannen ist lin-ker Hand des Weges ein Kreuz (6o), und zur Rechten fangt das schwarzenbachische Ge-birge an, so mit einzelnen Häusern und kleinen Dörfern bebauet ist, und sich nach Feren-bach