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bach erstrecket. Es entspringt auch allhier eine von denen Quellen, die den kleinen Fluß,der Firbach oder Ferenbach genennet wird, und gleichfalls nach Ferenbach stießt, aus-machen.
Fünfzig Ruthen von besagtem Kreuze kömmt man in ein Holz (61), so hundert Ruthenlang ist, und ein Destle verursachet.
Vier hundert Ruthen fernerhin ist abermals ein kleiner Wald (62), welcher zwey hun-dert und sechs und fünfzig Ruthen lang ist, und zu bestürm zwingt, obgleich der Weg im-mer sehr gut bleibt. Man behalt den Hügel von Lila, der ungefähr zwey hundert und fünf-zig Ruthen vom Wege entfernet ist, beständig zur Seite. Wenn man eine Vierthelstundeüber daö Holz hinaus gekommen, findet sich rechter Hand des Weges ein Kreuz (6z), beywelchem sich ein vom Hügel von Lila kommender Weg mit der Straße vereiniget. Vondiesem Hügel wendet man sich nun ab, und die Straße lenket sich beym Kreuze kurz um nachder linken Hand.
Zwey hundert und fünfzig Ruthen vom Kreuze fängt zurRechten des Weges ein Hü-gel (64) an, welcher sich gegen das schwarzbachische Gebirge erstrecket. So lange man berg-unter geht, behält man diesen Hügel allezeit zur Seiten, und ist er in solcher Länge mit vierweit auseinander liegenden Häusern bebauet.
Zwey hundert und siebenzig Ruthen von bannen bey einem Kreuze (65) rechter Handdes Weges, fangt dieser an bergunter zu gehen, und hat man ein Oe6Ie von dreyßig bisvierzig Ruthen, worunter jedoch nur sieben bis acht Ruthen sehr schlimm sind, zu pasti-ren. Vom Kreuze (65) bis man völlig den Berg hinunter gekommen, sind drey hundertund achtzig Ruthen.
Unten am Berge und rechter Hand des Weges, nachdem man über den Hügel gekom-men, findet sich ein Kreuz (66), und nicht ferne davon ein anderes, welchem gegenüber derobgedachte Hügel sich mit dem schwarzbachischen Gebirge vereiniget. Von hier an hat manschönen Wiesenwachö und einen guten Weg bis an das Städtchen Ferenbach, so eine Vier-thelstunde oder sechs hundert Ruthen entfernet ist.^ Ferenbach liegt an dem Flusse diesesNamens, in welchen sich noch ein anderer von der mitternächtlichen Gegend kommenderBach ergießt. Dieser Ort ist mit Bergen, worauf wenig wächst, umgeben; längst denBächen aber hat man keinen Mangel an Fourage und kann man sich bequemlich in dieserGegend lagern. Ferenbach besteht aus sechszig bis achtzig Häusern und ist mit einer kleinenMauer umgeben. Vor seinem Thore geht man vermittelst zwoer Brücken von der rech-ten nach der linken Hand über den Fluß, welcher auf der Seite des Städtchens etlicheMühlen treibt.
Von Ferenbach bis Villingen sind dritthalb Stunden oder französische Meilen, undmuß man durch ein Holz, so fünf Viertelstunden lang ist. Weil der Weg durch dasselbestets nur fünfzehn bis fünfund zwanzig Ruthen breit ist, so kann man leicht durch eineSchanze den Durchgang verwehren. In solchem Falle aber ist es auch nicht nöthig, sichdieser Straße zu bedienen, sondern man kann, sobald man aus Ferenbach gekommen, denWeg rechter Hand nehmen, und dem Flusse folgen, welcher durch die Dörfer Fischer, (sovon Ferenbach anderthalb Stunden entfernet ist) Sindelstein, (so eine halbe Stunde vonFischer liegt) und Wolbetin nach der Donau fließt, bey Doneschingen aber einen großen
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