und den angrenzenden Landern. XU Buch VII Cap. 4z
Das VII Lapitek.
Religion von Kongo, Angola, und Benguela. M».
Der l Abschnitt.
Ihre Mokiffos oder Götzenbilder. VerbotheneSpei- ster. Rache der weißen Priester. Die schwäresen. Ihre Geistliche; dieselben geben sich für zen Priester werden von den weißen niit Verban-Wahrsager aus. Art, die MokissoS anzurufen, nung, und bis auf den Tod verfolgt. DieseMangel an Regen. Was für Ursachen man Verfolgung ist in Sogns eingeschränkt. Treu-liche» zuschreibt. Fromme Lügen. Ein schwär- losigkeit des Grafen. Lächerliche Geschichte,zer Priester wird übel bezahlt. Ein anderes lü- Noch lächerlicher Priester,genhaftes Wunder. Bosheit der schwarzen Prie-
D
^-^ie meisten Einwohner von Aongo, sowohl als in Angola, durchgängig, beobachten Abr« M«-/ die alte Religion dieser Länder, die in Verehrung der Mokiffos, oder Götzenbilder,
besteht. Dieselben werden ordentlich mitten in ihre Städte und Flecken gesetzt. Sie
der.
sind meistens von Holz, wie ein Bock, mit einem Schildkrötenkopfe, wilden Thierfüßen, undkleinen Elephantenbeinen. Sie nennen dieselben mit einem gemeinen Namen, Gangan-l'umba, und durch selbige redet, wie sie sprechen, der Mokifso «) mit ihnen. Sie wer-den von Priestern, Namens Gangs, bedienet, wie in Aongo.
Sie haben einen Tanz, der CLunndoara heißt, bey welchem, wie sie sagen, derMokifso in einen von ihnen fahrt, und die Fragen, sowohl wegen vergangener, als zukünf-tiger Begebenheiten, ihnen beantwortet. Viele aber sind von den portugiesischen Je-suiten zur römischkatholischen Religion bekehret worden. Im Jahre i;84 wurden verschie-dene tausend getauft, daß sie sich im Jahre izyo aufzwanzigtausend Familien beliefen. Gleich-wohl erhellt aus den Nachrichten der letztem Mijsionarien nicht, daß ihre Zahl beträchtlich sey.
Jeder Gova hat einen Caplan in seiner Banza, oder seinem Flecken, Kinder zutaufen und Messe zu halten; viele aber, die sich öffentlich als Römischkatholische bezeigen,hangen insgemein ihrer alten Abgötterey nach H.
Die Gewohnheit, Speisen, Getränke rc. zu verbiethen, ist in Aongo und Angola Verbothen«sowohl im Schwange, als in Loango H. Denn in allen diesen Lander» ist die Religion Speisen,einerley, und geht nur in einigen wenigen Gebräuchen von einander ab. In Loango nen-nen sie, wie Barrel meldet, alle unerlaubte oder verbothene Speisen Am; dieß sind ineinigen Familien Fische, in andern Hühner, u. d. gl. welche angelobte Enthaltung sie s»unverbrüchlich hatten, daß, wofern einer auch unwissend von einem Am essen sollte, er ausFurcht vor seines Mokiffos Zorne sterben würde ^). Barrel wußte verschiedene, dieauf diese Art gestorben waren, und belustigte sich manchmal, wenn er mit ihnen speiste, anihrer Bestürzung, indem er sie beredete, sie hätten von einem Am gegessen. In die Korn-felder und Obstgärten setzen sie einen Korb mit Bockshörnern, oder Pfauenfedern, die sie als
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») Beym Ggilby steht Teufel. Es sollte aber ä) Pgilbx auf der ;S8sten und folg. Seiten,«her heißen ihr Götze. Siehe IV Band auf der 68« c) Siehe IV Band, auf der 6Lr und Seite.Seite, Note a ), und auf der Szrsten Seite Siehe ein Exempel auf der 7 »zsten Ssite,
Note /). ans einem neuern Schriftsteller.