und den angrenzenden Landern. XU Buch VIII Cap. 8!
Der kleine Vogel in Loango, dessen Dapper erwähnet, ist fast von eben der Art, XvilsM'ie-dessen Singen oder Zwitschern, von den reisenden Schwarzen, für ein sicheres Zeichen eines rein Rongo .herannahenden Raubthieres angenommen wird /).
Eben derselbe Schriftsteller bemerket, diese Landschaft brächte zwo Arten von Bienen Dienen undhervor, eine bauete, in den Wäldern und hohlen Bäumen, die andere in den Dächern Ameisen,der Häuser.
Die Ameisen, die sieJngingie heißen, sind von viererlei) Arten. Die größten habenscharfe Stacheln, welche Geschwulst erregen; die andern drey sind etwas kleiner >»).
Der IV Abschnitt.
Wilde und zahme Thiere.
r. Merkwürdige und seltene Thiere.
Arten der Thiere. Der Elephant. Dessen Art zu Wilde Kühe. Empalanga. Goulongo, oberfnssen. Sein Schwanz und seine Haare, wilde Ziegen. Arzenevstein. JA-koko, oder
Natur des Elephanten. Ihre Zähne. Wie Elend. Zebra, oder Zevra, ein schnelles undman sie fängt und tSbtet. Seine Großmuth. kühnes Thier. SchönesThier. Rindvieh undAbada, oder Nashorn. Empikasse, oder Büffel. Schafe.
wilden und zahmen Arten von Thieren sind in Rongo und Angola fast einerley; Arten vonals Elephanten, Nashörner, Tyger, Leoparden, Löwen, rothe Büffel, Bäre, Wölfe, Thieren.Füchse, sehr große wilde Katzen, und Catamountains, das Thier Makako, Empalanga,Zibethkahen, Eber, Emgalla, und Cameleons; auch Schlachtvieh, als Ochsen, Kühe,
Schafe, Ziegen, Schweine, und dergl. von denen besonders in Samba, einer Provinzvon Rongo, eine große Menge vorhanden ist ^). Eben dieses Land giebt unsäglich vielWild, .als Hirsche, Rehe, und Gazellas, davon Lopez große Heerden gesehen hat;auch Füchse, Hasen, und Kaninchen, weil sie von keinem Jäger gestört werden H.
Elephanten findet man durch ganz Rongo, vornehmlich aber in der Landschaft Bamba, Der Ele-weil solche von Gehölze, Wiesen und Flüssen, mehr als eine andere in dieser Gegend erfüllt ist.
Lopez hat das Maaß eines Malo Manzao, oder Elephamenfußes r), jm Staubeoft gemessen, und einen vier Spannen breit befunden.
Man saget, dieses Thier lebe hundert und fünfzig Jahre, und wachse bis mitten in seinAlter. Lopez fand von verschiedenen Zähne, die er wog, jeden zweyhundert Pfund, einPfund zu zwölf Unzen gerechnet.
Eben derselbe Schriftsteller versichert, wider die Meynung der Alten ^), der Elephant DessenArt zulege sich auf die Erde nieder, ja er knie gar, und springe mit seinen Vordersätzen auf die fassen.Bäume, das Laub zu fressen. Sie pflegen die großen Bäume mit ihren Schultern undRücken zu schütteln und auszuwurzeln; die kleinern aber nehmen sie zwischen ihre Zähne,und beugen sie hernieder, die Blätter zu erreichen. Manchmal zerbrechen sie ihre Zähnedarüber, daher man welche findet, denen Zähne fehlen. Das
„) Derselbe auf der szp Seite.
6) Pigafttta auf der 8§> Seite,r) Des Elephanten Zahn wird Mette Manzao,und der junge Elephant Msana Manzao genannt-
Allgem.Reisebeschr. VBand.
«/) Man erzählte, es würden die Bäume voneinander gesägt, an die sie sich zu lehnen pflegten,daß sie damit umfielen.
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