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Reisen nach dem Reiche China.
1656
Neuhof.
V...
Der VH Abschnitt.
Fortsetzung der Reise von der Ankunft in Schan tong bis nach Tyentsing wey in der Provinz Pe chi li oder Pe king.
Der kaiserliche Graben Yun. Kya kya, ein schö-nes Dorf. Die Stadt Si ning chrw. Fischenmit Vögxln Art und Weise desselben. Selt-same Sache. Schan tsu hyen Schöne Ge^gend und Tempel. Tong chang fu. Fruchtba-rer Boden. Art von Bezvar, in Kühen yefun-
den. Lin tssn chew. Beschreibung der Stadt.Berühmter Tempel. Dessen schönes Gebäude.Vu ching hyen. Ku ching hyen. Ta chew. Tonquan hyen. Sang lo. Des Statthalters Ge-mahlinn. Sing ki lsyen. Sing ko tsyen. SchönerTempel. Sing ye. Schwärme von-Heuschrecken.
Der kaiserli. Landschaft Schan rong, in welche sie kamen, ist durch den großen künstlichen
che Graben. Graben Tun 2 ) sehr bereichert worden. Er fängt sich in Ryang nan bey der StadtSo ften -r) .an dem gelben Flusse an, geht von da in die Provinz Schan rong, nachder Stadt Si ning chew und weiter nachLin sing /-), wo er in den Fluß Guey fällte).Dieser Graben hat wenigstens sechzig steinerne Schleusen, ohne welche er nicht schiffbar seynwürde, indem das Wasser an einigen Orten sehr flach ist. Bey einer jeden Schleuse sindacht Mann bestellt, die Fahrzeuge durchzuhelfen.
Das Dorf Den 6ten des Brachmonats kamen sie an ein berühmtes Dorf, Aya kya genannt,Kya kya. welches sehr reich und wohlgebaut ist, und einige schöne Gebäude enthält. Es ist mit anmu-thigen und fruchtbaren Feldern umgeben, die voller Rosmarin stehen, so daß ihr Wildpratdarnach schmecket, wie sie aus dem Fleische einiger Rehe und Hirsche fanden, die sie gejagthatten. Sie sahen auch eine Menge von allerhand Vögeln und ergötzten die Tartarn,daß- sie solche im Fluge schössen.
Sie waren drey Tage auf dem Graben, ohne einigen beträchtlichen Ort wahrzunehmen.Den uten des Monats aber kamen sie an ein anderes bekanntes Dorf, Jak sthin no -i)genannt, in und bey welchem auf sechs und dreyßig stattliche Thürme stunden. Sie giengenweiter und reisten zween« Tage lang durch ein Land voller Kornfelder, mit hohen Hügelngegen Osten.
Si ning chew. Den izten kamen sie nach Si ning chew e), einer Stadt vom zweyten Range unterTeng chew fu, die mitten an dem kaiserlichen Graben Tun lag und mit stachen und mo-rastigen Ländern eingeschlossen war, welche voller Sümpfe und Flüsse waren, die viel Fischehegten. Hier werden Güter und Schiffe verzollet. Sie übertrifft selbst die Hauptstadt imHandel, in der Anzahl der Einwohner und an vornehmen Leuten. Unter andern prächti-gen Gebäuden sind auch zweene berühmte Tempel da, welche sehr schön mit Gemälden ge-zieret sind. An jeder Seite des kaiserlichen Grabens ist eine große Vorstadt und eine großeSchleuse, um das Wasser draußen abzuhalten, welches zuweilen sechs Fuß höher steigt, alsdas Wasser darinnen.
Fischfang mit Hier sahen sie, mit einem Vogel, Lou wa genannt, Fische fangen. Er war etwasVögeln. größer, als eine Gans und einem Raben nicht ungleich. Er hatte einen langen Hals undeinen Schnabel wie ein Adler. Sie fahret» in kleinen Booten aus, die von Bambusröh-
ren
a) In eben den Karten: Gu tstcn HM. ,In den Karten: Li'n tsi» chew.
, 2) Z« den Karten der Jesuiten: Nun lrangho, das ist, der große Canal.