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Fünfter Band.
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264
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16z6VTeuhof.

Tong quanhyen.

Sang l».

Gemahlinndes Statt-halters.

Slng kitsyen.

264 Reisen nach Dem Reiche China.

Stock hinein würfe; und wenn von denen Bäumen, die an der Seite daherum wüchseneinige Blätter hineinfielen, so würden alsbald Schwalben daraus -?). '

' Den 29sten des Brachmonats segelten sie bey Tong quan vorbey, 'welches in einemfachen Lande liegt, das sich bis anöMeer erstrecket, ungefähr einen Musketenschuß vonGuey (an der Ostseite). Die Stadt steht unter Ho kyen und genießt allein das Vorrecht,eine Wache von lauter Chinesen zu haben. Sie ist fln Viereck mit einer starken Mauerund einem breiten und tiefen Graben umgeben. Die Felder dicht an der Stadtchnd mitallen Arten von Fruchrbäumen artig bepflanzet.

Auf Pinrenkonö Anregen ward Neuhof und einige andere mit zwölf tartarischcn Sol-daten in die Stadt geschickt, einen eisernen Löwen zu besehen, welcher auf dem Markte stund,und der Erzählung nach außerordentlich groß und erschrecklich seyn sollte: allein als die Chi-nesen sie ankommen sahen, so schloffen sie aus Furcht vor den Holländern das Thor zu.

Denkten des Heumonats warfen sie vor der Stadt Gang lo, ungefähr fünf undfünfzig Meilen von Tong quan, an der rechten Seite des Guey Anker. Sie liegt einwenig von dein Flusse entfernt, ist mit Mauern umgeben, und hat an beyden Seiten Vor-städte, welche, wie die Stadt wohlgebaut und volkreich sind und gute Handlung treiben.Die. Tartarn, welche hier wohnen, sind zahlreicher und von besserm Stande, als diejeni-gen, die sie an andern Orten gefunden. Sie kamen sogleich in großer Pracht an Bord,die Gesandten willkommen zu heißen; und da die Holländer ans Land stiegen: so giengen siedurch fünf alte Triumphbogen an der Ostseite der Stadt.

Des Statthalters Gemahlinn schickte einen Soldaten zu Neuhofen und einigen andernvon dem Gefolge, sie zu ersuchen, sie möchten zu ihr kommen. Sie wurden in einen großenSprachsaal geführet, wo diese Frau in Begleitung vieler andern tartarischen Frauen, die ins-gesammt prächtig bekleidet waren, ihrer erwartete. Sie ließ Neuhofen sich sehen, und fragteihn verschiedenes wegen Holland. Darauf wurden sie mit einem herrlichen Mahle bewirthet.Ihr Gemahl stund bey dem Kaiser in großem Gnaden und war damals zu Peking.

Sie verließen noch an eben dem Tage Gang lo und kamen gegen Abend zu dem Fle-cken Ton nau, der einem starken Castelle gegen über lag, welches eine starke Bejahungvon Tartarn hatte. Die Häuser sind von Lehn:, und nur zu Hundehütten oder für die un-gesitteten Einwohner bequem, welche bloß davon leben, daß sie diejenigen plündern, welcheohne eine Begleitung oder ohne Paß vorbey reifen.

Den Zten kauten sie nach Ging ki rsyen r), welches einige der Kürze wegen Singnennen. Es ist eine Stadt vom dritten Range, und gehöret unter Ho kyen. Sie liegtzur Rechten des Fluffes Guey auf einem flachen und angenehmen Boden, ungefähr zehnMeilen von Gang lo. Diese Stadt ist zwar nicht groß, aber doch volkreich, und treibtgroßen Handel, wie die meisten Städte an diesem Flusse. Einige prächtige Gebäude, wel-che noch in- und bey der Stadt stehen, zeigen, daß sie vordem ein prächtiger Ort gewesen.

Die umliegende Gegend, welche gute Viehzucht und fischreiche Flüsse hat , ist ganzeben, außer daß nicht weit davon ein Berg liegt, Namens Si, dessen Spihe eine anmu-thige und fruchtbare Ebene ist.

Den

y) Martini hat in seiner Beschreibung von Chi- sie aus dem Munde der Chinesen kämen,na diese beyden Anmerkungen, welche unserer Ver» »-) Beym Thevenot: Gunti cien.

mmhnng nach daraus genommen sind, wie auch viele , H B- y:n Ogilby: Sing ko cien; beym

andere Stellen, welche so ausgegeben werden, als ob venot: Sim'o heen.

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