Band 
Fünfter Band.
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282
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Reisen nach dem Reiche China.

,657

Neuhof-

kommen z»Kanton an

thet,

angenehm brennt. Den uten war es ungemein kalt. Den izten kamen sie zu Nan ganan, von da sie sich über die Gebirge in Sanften von dreyßig Soldaten tragen ließen, undin einem Tage nach Nan hyong kamen, wo sie wieder zu Schiffe giengen. Den 27,^kamen sie nach Fa sän > ), einem unmuthigen Flecken, durch welchen sie auf der Hinreisebey Nachte giengen, und den folgenden Tag kamen sie zu Aamon an.

Auf dein Wege nach ihrer Wohnung wurde des Kaisers Brief an den General vondem Secretär Baron auf seinen beyden Handen getragen und hatte er einen Schirm vorsich. Hinter ihm giengen die Gesandten. Das Geschütz auf den Schiffen wurde dreymalgelöst. Die Mauern und Straßen der Stadt waren voller Volk, sie Vorbeygehen zu sehen.Des folgenden Tages giengen die Gesandten in völliger Pracht, die Unter-könige, des jungenKönigs Mutter und den Turang zu besuchen. Die Unterkonige nahmen sie mir einerSchale Thee sehr freundlich auf, und sprachen verschiedenes wegen ihrer Geschaffte mit ihnen.Der Turang ließ sie in seines Secretärs Hause erst über zwo Stunden warten und ihnendarauf melden, er wollte ihnen Gehör geben, wenn Pinrenton gekommen seyn würde.

werden von Den isten des Hornungs wurden sie von dem alten Unterkönige, den 2ten von dcmjun-denUnteirö- gen, und den zten vom pinrencon herrlich bewirthet. Weil es den Gesandten an Geldenigen bewir- fehlte, ein Neujahrsgeschenk für die Unterkönige zu kaufen: so erhielten sie zuletzt eine Sum-me auf Zins, von dem Herrn Landömann, welcher solche in ihrer Abwesenheit zu Kantongelösec hatte. Allein, als die Geschenke den Unterkönigen gebracht wurden, so schienen siedamit nicht vergnügt zu seyn, und forderten nicht nur den Zins für fünfzehnhundert TaelSilber, welche sie bey ihrer Abreise nach Peking für ihre Bedienten ausgelegt, sonderndrungen auch darauf, daß die Gesandten ihnen so gleich die zzoo Tael Silber bezahlen soll-ten , welche sie den Unterkönigen für die freye Handlung zu Kanton versprochen hatten.Diese Sache verursachte viele Unruhe, und die Gesandten waren zuletzt genöthigek, ihreForderungen einzugehen, mehrerm Unheile vorzubeugen. Denn sie merkten, daß man dasgemeine Volk schon angestiftet hatte, sie zu beschimpfen, wenn sie auf der Straße giengen;rmd nicht lange darnach wurde Paul Durette, einer von ihren besten Dollmetschern, in sei-nem eigenen Hause auf eine grausame Art ermordet.

Hierauf giengen die Gesandten so gleich zu den Unter-königen, Abschied von ihnen zunehmen. Allein sie konnten bey ihnen nicht zum Gehöre kommen, und man ließ ihnen nurmelden, sie sollten kein kartarischeö Gewehr ausführen. Sie giengen noch den Abend anBord und früh Morgens unter Segel. Allein der Wind änderte sich in wenig Stundenrmd sie mußten wieder nicht weit von Kanton vor Anker kommen. Den azsten kamen dieHofmeister der Unterkönige und die Hauptleute der Leibwache nebst denen Mandarinen, wel-che die Gesandten auf ihrer Reise begleitet hatten, zu ihnen, und bewirtheten sie im Namenihrer Herren mit ihrem Samjöu in des Königs eigenen Gefäßen. Sie wünschten ihneneine glückliche Reise und baldige Wiederkunft.

Sobald dieserBesuchwegwar, hiffeten sie die Segel, und kamen den obsten gegen Son-nen Untergang in den Hafen von Aep ra mon. Den 2ten März hatten sie den berühmtenFlecken Lanram im Gesichte, und fuhren über Ma kau hinaus. Den 8ten kamen sie

nach puls Timorr. Hier trafen sie ganze Schaaren fliegender Fische an. Den oisten

sahen

»-) OderFo schan, ein großer Flecken, mit mehr als einer Million Einwohner, die starke Handlung treibt.

segeln vonda ab.

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