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Fünfter Band.
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290 Reisen nach dem Reiche China.

1662 Sie kamen noch vor Mittage zu der Stadt Gwan si foe »). Es ist ein große»Monranus. Handelsplatz, der mit Triumphbogen von blauen Steinen, die zu Bildern ausgehauen smd,

'— - und mit einigen Tempeln gezieret ist, wovon dreye sehr hohe Thürme mit Gängen haben.

Siven Die Stadt ist mir einer Mauer sieben und zwanzig Fuß hoch umgeben, die mit Bollwerken,

chew fu. Graben und Brustwehren versehen ist. Sie hat drey Thore mit krummen Eingängen, vongroßen blauen Steinen. Sie wurde von Gan cinI Hou bechetok, damaligem Seeober-sten und Statthalter, an die Tartarn übergeben, wodurch ihre Freyheiten erhalten, undnur alle andere Thürme niedergerissen wurden. Roxinga belagerte sie einmal; er war abergenöthiget, sich mit großem Verluste zurück zu ziehen. Bort schickte ein Schreiben undGeschenk an den Statthalter Sän ring, welches aber dieser nicht eher annehmen konnte,als bis die Abgeordneten den Unterkönig gesprochen hatten ar).

Den zosten des Herbstmonats reisten sie ab, und kamen gegen Mittag nach der ver-wüsteten Stadt Engeling. Sie giengen den ganzen Tag durch starke steinerne Castelleund Flecken, oder hatten solche doch im Gesichte. Vie ruheten bey zweyen großen Forts,Namens Twa ya, ungefähr eine englische Meile von einander, deren Mauern von Qua-dersteinen fünf und zwanzig Fuß hoch, und acht und zwanzig Fuß dicke waren.

Die Stadt Den isten des Weinmonats kamen sie, um drey Uhr des Nachmittages, nach Tan wa,Tan wa. welches für eine der anmuthigsten und volkreichsten Städte in ganz China gehalten wird.

Sie liegt in einem fruchtbaren Thale, und ist mit einer steinernen Mauer umgeben, diedurch Bollwerke und Gräben befestiget ist. Die Abgeordneten wurden von drey großenwohlberittenen Mandarinen nach einem prächtigen Gasthofe geführet. An dem Eingängewaren sieben marmorne Stufeng und in dem Hause selbst viele niedlich gepflasterte Zimmer,mit Stühlen, Bänken, und kostbaren Bettstellen versehen. Es konnten zwölfhundcrtMann darinnen Herbergen, und man hatte für hundert Pferde Stallung.

Den folgenden Tag reisten sie über eine große steinerne Brücke, und sahen viele zer-stöhrte Städte und Dörfer, außer vielen andern, die noch im blühenden Zustande waren.Bey Sonnenuntergange herbergten sie in einem Fort, auf der Spitze eines Hügels, dessenStatthalter ihnen meldete, die Einwohner von A mwi und (Hue mwi wären mit denTartarn in Trackaten.

Sink chew, Den zten kamen sie, nachdem sie vor vielen Flecken vorbey gezogen, an eine steinerneoder Hing Brücke, mit einem Fort an jedem Ende. Den Nachmittag wurden sie bey einigen TtM-wha fu. pxl„ ^ dem Wege, von den Priestern mit Confecte und Thee beschenket. Endlich, da ße

nach Sink syew 2) gelangten, so kamen ihnen drey Mandarinen entgegen, welche von demUnterkonige und dem Feldherrn abgeschickt waren, sie zu bewillkommen. Sie wurden an-fänglich in einem Tempel bewirthet, und darauf durch die Stadt in einen geräumigen Gast-hof, oder in ein Haus geführet, welches für die vornehmen Reisenden besonders gcbauet,und, wie das zu Tan way, mit Zimmern für tausend Menschen und Stallung für diePferde versehen ist.

Den

«) Dieß muß Gwen chew fu auf der Karte tNontümm in Vgilbfs China auf der 76

seyn, ein qroßer Seehafen im vier und zwanzigsten und folgenden S- ite.

Grade sechs und fünfzig Minuten Breite nach der §) Eylande in der Bay LhstNI chew, oderWahrnehmung. Hok ssew, unter Ro,ringst.