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XIV Buch H Capitel. 291
Den 4ten giengen die Abgeordneten nach dem Lager ab. Es waren für sie und für ihr 1662Gefolge zwölf Pferde geschickt. Sie ritten mit zweenen Mandarinen ein großes Stück durch Monranua.die Stadt. Nachdem sie über einen Fluß ein wenig gegen Süden, vermittelst einer großen "Brücke, gegangen waren: so kamen sie bey dem Heere an, welches ungefähr anderthalbMeilen von Sink syew lag. Fünf große Mandarinen, die von einer Schaar Musketierbegleitet wurden, führten sie in Pracht zu des SeeretärS Zelte, der sie zu einem großen Ge-zelte mit dreyen Thüren s) brachte, wo der Unterkönig und Feldherr, mit dem abgedachtenSän ring Hou becherst, und dem Hay tankon, Statthalter der Stadt, in Berath-schlagung saßen.
Als die Abgeordneten nahe zum Unterkönige kamen: so wurden sie ersuchet, sich nieder- Audienz beyzulassen, und ihre Briefe zu übergeben, welches mit vielen Ceremonien geschah. Er schlug dem Unteredie Geschenke von der Compagnie aus H: doch nahm er die von dem Oberbefehlshaber konige.Bort an, welche aus achtzehn UnzenBernsteinkorailen, fünfund fünfzig an der Zahl, dieauf eine Schnur gezogen waren, einem Stundenglase und einem Becher von eben derMaterie, bestunden.
Nach diesem fingen sie an, von denen Sachen zu reden, weswegen sie gekommen.
Der Unterkönig und Feldherr gaben ihnen Erlaubniß, von irgend einem Eylande, welchessie für bequem hielten, Besitz zu nehmen, und in einen Hafen einzulaufen, in welchen esihnen beliebte, ihre Schiffe in Sicherheit zu bringen, und Lebensmittel einzunehmen. Erversprach auch neun und dreyßig holländifchkGefangene inArnwi loszulassen, konnte ihnenaber ohne des Kaisers Befehl weder eine freye Handlung, noch die Freyheit verstatten, diemitgebrachten Güter zu verkaufen. Sie konnten auch ihre Flotte nicht mit der holländischenvereinigen, wider den 2 >oring.; zu ziehen, weil die Einwohner der Eylande Due mwi undA mwi damals wirklich mit dem Kaiser wegen des Friedens Unterhandlung pflegten. Dar-auf wurden sie prächtig bewirthet, und ein jeder an eine besondere Tafel gesetzet. Die Schüs-seln und Schalen waren von Golde, mit schöner erhabenen Arbeit. Nach der Tafel zeigteihnen der Unterkönig das Heer, und ließ einige Soldaten ihre Uebungen vor ihnen machen.
Bey ihrer Rückkehr nach der Stadt wurde ihnen das Uebrige von dem Gastmahle nachgeschickt.
Den folgenden Tag besuchten sie den Feldherrn, Tay sang Li pc> vi, in seinem Omar- Besuch beytiere, welches einen Canonenschuß weit von des Unterkönigs seinem war. Er nahm die Feld-Schreiben von Batavia, und Borrs Geschenke von einem Pfunde Bernstein, einer SchnurKorallen, und einem Stundenglase an; weigerte sich aber aus abgedachten Ursachen, die an-dern anzunehmen, und bewirthete sie, wie der Unterkönig gethan hatte. Als sie nach ihrerWohnung wieder zurück gekehret, so kamen neunzehn Junken von den Eylanden Due mwiund A mwi an, die mit Pfeffer, Zeugen, und andern Gütern beladen waren; weswe-gen den Holländern nicht erlaubt war, diesen und den folgenden Tag aus ihrer Wohnung zugehen. Diese Junken kamen, Lebensmittel einzukaufen, welche sie von der benachbartenKüste nicht erhalten konnten, weit die Tartarn alle Städte und Dörfer an derselben zerstöh-
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r) Dieß muß -Hing wba fu seyn, eine See- gierig nur der Untertänig allein; die beyden andernstadt im fünf und zwanzigsten Grade, fünf und waren für sein Gefolge,zwanzig Minuten nach der Wahrnehmung. /,) Sie bestunden aus Zeugen, Serge, Waffen,
a) Durch die mittelste, welche die größte war, Korallen, Arnber und Spezereyen.