Band 
Fünfter Band.
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XIV Buch II Capitel,

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Den loten gierigen sie bey vielen zerstöhrten Flecken, und neun starken Castellen vorbey. 1662Sie sahen viele Köpfe in Körben an den Bäumen hängen. Denn allen den Chinesen von Monranu«.Roxingas Anhange, welche sich weigerten, ihr Haar abzuschneiden, wurden auf des Kai-' " '

fers Befehl die Köpfe abgehauen, wenn man sie antraf. Den Abend kamen sie nachTan wa. Den uten blieben sie in dem Castelle Tau hoe, woselbst Noble mit einemFieber befallen wurde; und den i2ten um Mittag erreichten sie Swan ti foe. - Hierwarteten sie dem Statthalter Gan ring Hou betherok auf, ur»d machten ihm ein Ge-schenk, wogegen er einem jeden zwo Rollen seiden Zeug und eine große silberne Medallje gab,die statt eines Passes diente.

Den izten erreichten sie Swan sr hoe, einen ziemlich starken Ort, und denkten Swan risse.En wa cbo, einen andern. Den izten kamen sie nach En wa, und wurden in einengroßen ummauerten Tempel gebracht, woselbst viele Zimmer mit Bildern in Lebensgrößeausgezieret waren, welche prächtig gekleidet auf Stühlen rund um den Tisch saßen. Siehatten sampen vor sich brennen, und die Priester, über fünfzig an der Zahl, welche daselbstwohnten, opferten ihnen Räuchwerk, mit Singen und Rührung der Trummeln. Da siedie Abgeordneten schbn bewirthet hatten, so schenkten ihnen diese den folgenden Tag zwoKronen in Silber.

Sie grenzen darauf weiter, und kamen den Abend nach dem Forts Lan tong fwa, Das Fortwelches auf dem Berge Ti stho steht. Den iZten trafen sie in einem Flecken unterwegens Lan.ton swa.fünf Chinesen an, welche von Tay wan mit einer Junke geflohen waren. Einer von den-selben berichtete den Gesandten in gebrochen Holländisch, daß Aoxmcza und der Feldherr Be-thetok, nachdem sie daselbst von den Tartarn geschwächt worden, aus Verzweiflung gestorben,und ihres Gleichen in Kriegeserfahrung und Tapferkeit in dem ganzen Reiche nicht hinterlassenhätten. Den Abend kamen sie nach Hok fwa. Hier erfuhren sie, daß die Einwohnervon A mwi und <Due mwi darauf bestünden, daß sie sich die Statthalter und Soldatenselbst erwählen dürften, welches aber der Kaiser nicht eingehen wollte. Sie trafen auch da-selbst einen Sklaven an, der von Ma kau entlaufen war, welcher sie zu einem christlichenTempel außerhalb der Stadt führte, und ihnen meldete, es sey der Jesuit N lartini e), Martiniswelcher den chinesischen Atlas geschrieben, sieben und dreyßig Tage vorher daselbst gestorben. Tod.

Den i9ten herbergten sie, wie gewöhnlich, in einem Tempel. Den Lösten ritten sienach einem Flecken, anderthalb englische Meilen lang, wovon der größte Theil die Nachtvorher von Dieben abgebrannt, und auf hundert Personen im Feuer umgekommen oder er-mordet waren. Nach diesem kamen sie zu einem Flusse, wo sie sich auf ein Fahrzeug, wel-ches daselbst für sie bereit -lag, einschifften, und gegen Abend nach An lau ya, oder Lau yit,kamen. Den Listen kamen sie nach der Stadt Lam rhay, woselbst sie viele Tempel undalte Gebäude sahen. Hier wurden sie herrlich bewirthet. Den Lysten ritten sie nachHok syew, oder Chang chew, nicht weit davon /).

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Der

/) Moiitanus in Ggilbps China, auf der KSund folgenden Seite.

e) Öder Martine), gemeiniglich Martinius.