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Fünfter Band.
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XIV Buch III Capitel. ZOZ

den Tag mit acht Schiffen nach Gue mwi abzusegeln und sieben Fregatten dazulassen, die 16 6 zTartam zu begleiten, von denen er fünf und zwanzig yas oder kleine Boote zur Landung Montanus.seiner Leute verlangte /.). ^ ^ '

Am Abend, da die Tartarn'von einem ya, welches sie wegnahmen, erfuhren, Die Tartamdaß ihrer zu Duo mwi noch mehr wären, schickten sie fünfzig oder sechzig von ihren Jun- pudern,kcn und Booten, solche zu bewachen. Den folgenden Morgen bey ihrer Zurückkunft gieri-gen viele Ao yas aus, ihnen entgegen; und da die Holländer wahrnahmen, daß sie vollerLeute ausgiengen und leer zurückkehrten, so muthmaßten sie, die Tartarn möchten unterder Hand sich mit dem Feinde verglichen haben, und hielten es also für rathsam, noch eiltenTag zu warten. Den Nachmittag brachte ein Mandarin die fünf und Zwanzig Aoyas nebsteinem Schreiben von Ton gan pek; und bald darauf kam auch ein anderes von dem Un-terkönige, worinnen mehr Zeit verlangt wurde, welches Bort aber nicht zugestehen wollte.

Den töten gieng er nach seiner ersten Entschließung mit acht Schiffen ab und erreichte Die Hollän-den Erasmusbay, vor der Stadt Lou loy, an der südlichen Küste von Aue mwi. Die der greift»Ao yas liefen daselbst ein und lagen hinter der Nordspihe. Den folgenden Morgen kamer vor der großen Stadt (Aue mwi, an der Südwestküste des Eylandes, so nahe als erkonnte, zu ankern, und setzte achtzig Mann aus Land. Die Chinesen fielen aus, griffen sieheftig an, wurden aber zuletzt von den Holländern in die Flucht geschlagen, die dabey nureinen Mann verlohren, ob sie gleich zweymal schwacher waren. Weil der Feind auf seinerFlucht aus der Stadt verstärket wurde, und die Holländer neue Mannschaft von den Schif-fen erhielten: so wurden sie zum zweytenmale handgemein. Die Chinesen.wurdcn aber wie-derum bald zurückgetrieben; und hätten die Sieger ihrem Glücke gefolget: so würden sie mitihnen haben in die Stadt kommen können. Da die Chinesen sie nur langsam anrücken sa-hen: so hielten sie hinter gewissen Felsen stille, und schössen von da mit ihren Pfeilen auf sie.

Den folgenden Tag, da der Seeoberste sich anschickte, den Ort zu bestürmen, erhielt Que mwier Briefe von dem Unterkönige kNa eiche lau ya oder Bechetok, Ton Jan pek und an- vergebensdern Befehlshabern, die ihm meldeten, die tartarische Flotte würde auslaufen und den fol-genden Tag zu ihm stoßen; sie ersuchten ihn daher, den Ort nicht eher zu bestürmen, alsbis ihre ganze Macht zusammen wäre, und sie erst den Feind aus der See vertrieben hätten.

Hierdurch wurde der Oberbefehlshaber überzeuget, daß es den Tartarn ein Ernst wäre; erwollte aber bey seiner ersten Entschließung bleiben und die Stadt angreifen. Als demnachalles dazu fertig war: so ließ er zwo Compagnien Soldaten und einige Matrosen anrücken.

Indem nun einige die Belagerten mit vielen Schüssen und Handgranaten abhielten, daßsie nicht über den Wall kucken konnten: so setzten andere die Sturmleitern an und stiegen be-herzt hinauf. Weil solche aber nur von Rohre waren, so zerbrachen sie; und der Seeoberste,welcher wahrnahm, daß diesesmal nichts zu thun seyn würde, ließ zum Abzüge blasen, undgieng den folgenden Tag unter Segel, um zu den Tartarn zu kommen.

Sie entdeckten solche auch in kurzer Zeit mit zwoen von ihren eigenen Fregatten vorAnker nahe bey der Insel Lpe sir m), die zwischen Due mwi und A mwi liegt, woselbstauch die feindliche Flotte, die aus tausend großen und kleinen Iunken bestund, schon bereitlag, sich ihnen zu widersetzen.

Unter-

chinesischen Tagebüchern ckhing ching map heißt. n) So sieht es in der Karte der Jesuiten: beym/) Momanus wie oben auf der -rz u. f. S. Monranus heißt es Listoe.