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Reisen nach dem Reiche China.
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Montanas
Vereinigensich mit denTartarn,
welche ge-schlagen wer-den.
Tapferkeitdes Feindes.
Unterwegens den iyten, erhielt der Seeoberste ein anderes Schreiben von S-naming pe csyow, in des jungen Roxin king syas Namen, worinnen die Tartarn wie zu-vor herunter gemacht und den Holländern nicht nur eine freye Handlung zu Tay wan an-getragen wurde, sondern er erboth sich auch, ihnen Tong swa, Re lang, welches sie vor-mals gehabt, La moa oder sonst ein anderes Eyland um Due mwi, nebst einem gutenHafen für ihre Schiffe zu geben.^ Er setzte hinzu, daß, wenn sie lieber Krieg führen wollten,er eine Flotte von fünfhundert Segeln und zweihundert Brapdern hätte, womit er obneZweifel alle ihre Schiffe in Brand setzen würde. Der Seeoberste antwortete nichts weiterals, er hatte sich mit den Tartarn verbunden, und er könnte ihm daher für seine Anerbie-thungen nur danken, und ihm versprechen, den Gefangenen von ihm wohl zu begegnen.Als sich darauf des Ton gan pek Flotte mit ihm vereiniget hatte: so trafen sie auf einigefeindliche Junten zwischen Lye str und (Due mwi. Sie schloffen fünfzig große davon ein,welche nach einigem Widerstände und dem Verluste von einer, alle mögliche Mittel versuchten,durch die Holländer durchzubrechen und auf die Tartarn zu fallen, welche außer dem Schusselagen und sich nicht einmal regten, mit zu fechten.
Dieses setzten sie zuletzt ins Werk und griffen darauf so gleich ihre Gegner mit solcherHerzhaftigkcit an, daß dieselben nach einem kleinen Widerstände gezwungen waren, zu denholländischen Schiffen ihre Zuflucht zu nehmen, welche ihnen aber, weil sie keinen Wind hak-ten, nicht helfen konnten. Sie ließen zwo von ihren Junten zurück, wovon die eine vondem Admirale Betherok, Statthalter zu Swan chew, und die andere von dem Heerfüh-rer Jan terok geführet wurde. Dieser letzte ward getödtet und die Koringaner nahmenund plünderten die Junke. Weil aber die Holländer hinan kamen: so verließen sie solche,um sich selbst mit der Flucht zu retten. Sie verlohren eine Junke, welche strandete. DieHolländer hatten nur einen Todten und sechzehn Verwundete. Sie hatten nunmehr einenBeweis von der Zagheit der Tartarn, die sich mit ihrer ganzen Flotte, welche viermalstar-ker, als die feindliche war, nicht unterstunden, sieben oder acht Junten zu widerstehen, son-dern unter die Stücke der Holländer flohen.
Die koringanischen Chinesen hingegen vertheidigten sich wider die großen Schiffe mitPfeilen und Wurfspießen; sie schössen Schrot und Feuerpfeile sehr häufig auf sie. Als derSeeoberste einen Dollmetscher zum Ton gan pek an Bord schickte, sich zu erkundigen,warum sich seine Leute nicht besser vertheidiget hätten: so erhielt er zur Antwort, es haktesie ein heftiges Schrecken überfallen «).
Den 2vsten früh Morgens entdeckte die Flotte den Feind bey dem Eylande Gou tso.Die Holländer eilten auf ihn zu, als sich solcher an die tartarischen Junten machte. Erföchte mit diesen, ehe noch die Holländer ihn erreichen konnten. Bey ihrer Annäherung aberverließen die feindlichen Fahrzeuge ihren Vorsatz; und obgleich die Holländer solche gleich-sam im Sacke hatten, so daß es unmöglich zu seyn schien, daß sie davon kommen könnten,ohne weggenommen oder versenkt oder auf den Strand getrieben zu werden, so machten siedoch ihre Sachen so geschwind, klug und tapfer, daß sie mitten durch dieselben durchbrachen.Sie ließen ihre niedrig gebauten Fahrzeuge dicht unter der Holländer Geschütz Hinsegeln undfochten unterwegens, so daß von hundert und achtzig Kriegesjunken nur drey weggenom-men wurden. Die übrigen entkamen mit sehr geringem Verluste nach Mue mwi und Goutso.
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