Band 
Fünfter Band.
Seite
306
JPEG-Download
 

zo6 Reisen nach dem Reiche China.

»66^ Fuß hoch und sechs Friß breit, insgesammt von Steine. Es war auch so groß, als dasMomanus. Castell zu Batavia: die Tartarn aber hatten außer einigen Bänken und MUH unbrauchba-

>-„-' ren Stücken, welche sich die Holländer versicherten, nichts darinnen gelassen. Eines von

den beyden andern Forts war größcentheils aus einem Felsen gehauen, und das übrige ander Seite eines Flusses sehr stark gebauet.

Den folgenden Tag kam von Li po vi Befehl, die drey Castclle zu schleifen, indemer sagte, das Land taugte für die Holländer nicht, sich daselbst niederzulassen, oder eine Be-satzung zu halten; und die Tartarn würden ohne Zweifel den Holländern beystehen, Formostwieder zu erobern, welches weit besser wäre, sich daselbst zu setzen. Allein der Oberbefehls-haber wollte nichts anrühren lassen, bevor er deswegen mit dem Feldherrn gesprochen hätte.Bald darauf erhielt er Briefe von ihm, worinnen er ihn ersuchte, mit den tartarischen See-obersten Betkerok, und Ton gan pek nach TLuemwi zu segeln. Unterwegens wurde ineiner Berathschlagung beschlossen, von dem Eylande Gou rjo aus den von Li po vi an-gegebenen Ursachen nicht Besitz zu nehmen.

nndQue mni Den Lüsten warf der Seeoberste zu Due mui unter einigen tartarischen Junken An-

sind verlassen. ker, welche den Tag zuvor daselbst angekommen waren. Als er ans Land stieg, fand erden Feind fliehend, und die Tartarn führten, des Feldherrn Versprechen zuwider, alleBeute aus der Stadt weg.

Beschreibung Due mui war eine kleine Stadt, und man konnte sie in einer Stunde umgehen. Dieder Stadt Mauern waren unglaublich dick, aber doch nicht so stark, als die zu A mui. Sie hatten vierQue mwi. T^re und waren mit fünfzehn oder sechzehn eisernen Stücken besetzet, welche die Tartarnerbeuteten. Die Häuser waren alle von Steine, aber nicht so dicht zusammengebaut, als in dervorigen. Die Tartarn zogen einige Unglückselige aus den Holen und Winkln hervor, Meteneinige davon und haueten andere unbarmherziger Weise, so wie sie solche vor sich Hertrieben.

Den 27 sten erhielt Bort ein Schreiben von dem Unterkönige und dem Feldherrn zuSin wey ^), worinnen ihm gemeldet wurde, es hätte sich ein Seeräuber auf der InselTong stva H gesetzet; zugleich ersuchte er ihn, mit ihren Junken dahin zu segeln undsolchen von da zu vertreiben. Er benachrichtigte ihm auch, es hätte einer von ihren Be-fehlshabern vorher zuweilen hundert und sechzig Junken und andere feindliche Fahrzeuge,)indem Hafen von Zunyaw nahe bey dem Eylande weggenommen, fünfhundert von denLeuten gelobtet, und zweyhundert zu Gefangenen gemacht, worunter ein vornehmer Man-darin gewesen. Sie schickten ihm auch eine Abschrift von ihrem Briefe an den Kaiser, wor-innen sie der Holländer Tapferkeit und Dienste sehr erhoben.

Anerblethun- Den zten des Jenners nahm der Seeoberste eine Junke von acht Stücken, ein Mair-grn vonKinz kau und zwey Aoyas weg. Die erste schickte er mit drey chinesischen Gefangenen undeiner Nachricht von seinen Verrichtungen nach Batavia. Den folgenden Tag kamen zweeueMandarinen von dem Unterkönige und Feldherrn, ihn zu ersuchen, nach Sin wey zu kom-men. Sie meldeten ihin, der junge Ring sya hätte Abgeordnete an ihre Herren geschickt,und sich erbothen, sich zu ergeben, und das Haar abzuschneiden, weil seine Leute den Krieg

nicht

S) Beym Montanas Linwe.

5 ) An einigen Stellen beym Ogilby Tong sän;an andern Tong soa und Tang sia.

r) Diese gehörten einem andern Seeräuber zu,der sich um Tong swa und La mwa aufhielt.

H Montanas in Vgilb^s China auf der U7und folgenden Seite.

-MbÄ dkHu, >Hch-rlei«cher,

r», wem

Iqmrihn mit vihMckrl

Äschen,icksEv!HM»»z, milde

Dm stir, dchH

l:n»kiin

HMHü nl,

BorÄnchen,Auich vielenL. KÄ schickech-'v nicht«juHnI8en fc