XIV Buch III Capitel.
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nicht länger aushalten könnten; alle seine Soldaten in Tay wan kämen den Tartarn r 6 6 zhäufig zugelaufen; er wollte Tay man und Formosa freywillig an die Holländer überge- Montan»» ,ben, and Ton gan pek sollte hingehen, diejenigen von da abzuholen, die sich dem Kaiser' ^ '
zu ergeben geneigt waren r). *
Der Unterkönig gestund bey ihrer Zusammenkunft, daß der Femd sich erbothen hätte,sich zu ergeben: er setzte aber hinzu, weil man diesen Bösewichtern nicht glauben dürfte, sowollte er den Krieg fortsetzen. Der Seeoberste sagte, er wäre gesinnt, nach Tay wallzu segeln, und die Koxinganer wären von Tong fwa dahin gegangen. Sing la mongversicherte ihn das Gegentheil; und als er sah, daß der Seeoberste darauf bestund: so ver-sprach er, wenn sie solche aus Tong swa und La mwa, welche Eylande zu Fokyen gehör-ten, worüber er regierte, vertrieben hakten: so sollten seine Junten mit der Flotte nach Zug widerTay wan gehen, womit Bort zufrieden war. Er bewirthete den Seeobersten, beschenkte Tay war,ihn mit vierzig Ochsen, außer hundert Pikol Reiß, und gab ihm ein Befehlschreiben an Aonhon oder den Statthalter von Jok syew; bey Vorzeigung dessen isskoble die Kaufmanns-waaren ohne weitere Umstände verkaufen könnte. Nach diesem ritt Bort aus, das Lagerzu besehen, wo sich die Tartarn trefflich verschanzt hatten. Hier verlangte er an statt Goutso, das Eyland Aolong tso, welches nahe an dem festen Lande, in der Mündung desFlusses Thin chew »), liegt, um sich daselbst niederzulassen. Dieses bewilligte der Unter-könig, mit der Bedingung, wenn es der Kaiser genehm halten würde.
Den 9 ten kam ein Böthe von dem Unterkönige, den Seeobersten, der noch am Landewar, desjenigen zu erinnern, worüber sie letztens einig geworden. Allein Bort ließ ihmjagen, er könnte seine Leute nicht überreden, nach Tong swa zu gehen, bevor sie zu Taywan gewesen, wohin er in sechs Tagen zu segeln gedächte. Der Unterkönig lag ihn durch wird ke-nnen andern Bothen heftig an, daß die Landung auf der andern Insel erst geschehen möchte, schloffen,und führte dabey an, seine Junten müßten erst ausgebessert werden, ehe sie eine so langeReise, als die nach Formosa wäre, unternehmen könnten. Hierauf erwiederte der See-oberste: er haßte das Zaudern, und sahe wohl, daß sich der Unterkönig wederdesjenigen, was er sagte, noch was er schriehe, erinnerte; er wollte daher mehrlanger auf ihn warten x).
Bort stieß noch viele andere Ausdrückungen von des Unterkönigs Sing la mong Wan-kelmuthe und Unbeständigkeit aus, welche denselben, da sie ihm wieder gesagt worden, sehrbissen. An statt der Vorwürfe aber mächte er sogleich viele höfliche Entschuldigungen; undnach vielen hin und her geschickten Bothen ließ er sich endlich den Zug wider Tay wan ge-fallen. Er versprach, er wollte zwo Junten und zweyhundert Soldaten mit einem Briefedahin schicken, und den Ort für die Holländer auffordern lassen. Im Falle nun der Feindsolchen nicht übergäbe, so wollte er seine ganze Flotte und alle seine Macht dem Oberbefehls-haber zu Hülfe schicken.
Den folgenden Tag ließ sich Bort einige Au lyes oder pwe lys ausbitten, seineGüter an Bord bringen zu helfen, und schickte dem Unterkönige ein Geschenk, der solches
O. q 2 annahm,
n) Tbang chew, oder besser schlechtweg Lbang.
ae) Mich dünkt, Bort habe in diesem Stückedem Unterkönige sein Wort nicht gehalten, nicht«der der Unterkönig Dorren nicht.
Die Lockens, wie das Wort beym Vgilbygeschrieben wird, sind eine Art Träger, welche »n»schlechten Lohn arbeiten. Sie laufen so schnell, alsein Pferd.