Reisen nach dem Reiche China.
1664' Stelle die Sachen der Compagnie zu besorgen. An eben dem Tage gieng der Unterkönig,Montanus. Sing la mong, nach Chin zieu »), um die sich unterwerfenden Chinesen zu'Gnaden----' aufzunehmen. Der Feldherr Li po vi folgte ihm den ztenmach, und ließ ihm den folgen-den Tag melden, er hätte von dem SraatSrakhe ein Schreiben erhalten; und kurz daraufkam sein Obersecretär mit einer Abschrift davon. Es enthielt, man hätte den Inbalt vondes Feldherrn Schreiben an den Swe ray sins 0), Ppe ja pus /), Le pus und ponptrs >7), dem Kaiser vorgetragen; und nachdem Seine Majestät ihre Meynung darüber zuwissen verlanget, so hätten sie derselben vorgestellet, es wäre den Fremden niemals erlaubtgewesen, sich in ihrem Lande aufzuhalten, oder eine Factorey zubauen, noch vielwenigeraber, einen beständigen Handel daselbst zu treiben; dem ungeachtet aber hielten sie dafür,man konnte dem holländischen Sceobersten, aus Erkenntlichkeit für die geleisteten Dienste,dieß einzige mal schon erlauben, seine Güter zu verkaufen; inskünftige aber sollten sich dieHolländer zuvor an den Kaiser wenden, ehe man ihnen den Verkauf erlaubte. AufbissenVertrag gaben Seine Majestät folgende Antwort: Ich Rcmg hi erlaube, am sieben und
„zwanzigsten Tage des zwölften Monats, in dem zweyten Jahre meiner Regierung, den„Holländern, jedes andere Jahr hieher zu kommen und zu handeln. In den andern Puncten„bin ich mit euch, meine Rcichsstände, einerley Meynung. Dieses sind die Worte des„Kaisers, nach welchen ihr euch so, wie nach diesem Briefe, richten könnet. „alle zwey Hogenhoek schickte hierauf ein Schreiben, den roten, an den Statthalter von Hok
Jahre zu , um LJoblcn davon Nachricht zu geben: allein die Schiffe waren vorher abgegangen,
kommen und i-ften wurde ihm von einem Secretär des Unterköniges gemeldet, die Chinesen zu Tang
zu -an e n. rnw Aa inrva hätten sich anders besonnen, und wollten sich nicht unterwerfen, außer
Tspe kau rya, Aing syas vornehmsten Feldherrn, welcher sich das Haar abgeschnittenhatte, und wartete, unter was für Bedingungen man ihn aufnehmen wollte. Er setztehinzu, man erwartete mit nächstem einen versiegelten Brief, nebst großen Geschenken fürdie Holländer, von dem Kaiser.
Als sich Hogenhoek an den Statthalter wandte, um zu erfahren, wie die Erlaubniß,jedes andere Jahr hier zu handeln, eigentlich zu verstehen sey: so belehrte solcher den Agenten,der große Staatsrath wollte den Holländern keine freye Handlung auf immer, oder einenOrt zur Erbauung eines Vorrathshauses verwilligen: der Kaiser aber wollte ihnen erlauben,einmal in zweyen Jahren her zu kommen, und zu handeln; welche Zeit er deswegen ftstge-sehet, weil er vermuthet, sie könnten nicht öfter kommen; er urtheilte daher, nachdissemBefehle könnten ihre Schisse jährlich nach China kommen, und sie dürften nur die Hostcureund Staatörathe, durch deren Hände alle Sachen von dieser Art giengen, durch Geschenkezu gewinnen suchen. In diesem Falle, setzte er hichu, wollte ich wohl wetten, daß sie nichtnur einmal, sondern wohl zweymal des Jahres kommen dürften, wenn sie Lust hätten.
Der Feldherr legte, der Erklärung seines Secretärs gemäß, die Sache auf eben dieArt aus, und sagte, die Holländer hätten nun einen festen Fuß im Lande, und es wäre vonkeiner sonderlichen Erheblichkeit, daß ihnen nicht erlaubt worden, ein Packhaus zu bauen,da sie bereits ein gutes Haus hätten, worinnen sie bandeln könnten.
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«) Vielleicht Sinkssew, welches von diesem ner Minderjährigkeit, zu Besorgung der Geschähe,Schriftsteller zuweilen so geschrieben wird. indem er damals nur zwölf Jahre alt war.
0) Vier Vormünder des Kaisers während sei- />) Gerichtshöfe sürs Soldatenwesen.
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