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Fünfter Band.
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XIV Buch III Capitel. Zl5

Den 24fien kamen des Kaisers Abgeordnete an, um Ton gan pek, und Zibya, 1664Zovyas Söhnen, Ehrentitel beyzulegen. Den folgenden Tag, da die Holländer des Un- Montanas,terkönigs Secretär, Dng sang ya, besuchten, meldete ihnen solcher, sie könnten itzo einer ' ^ ^

freyen Handlung gewiß seyn. Weil sie aber doch große Kaufleute waren, so müßten sie nicht ^ ^

mit den kleinern Kaufleuten handeln, wie sie in den beyden vorigen Jahren gethan hätten, ^ ^

als welche ihnen Ihre Güter nur stückweise abnähmen; sondern sie sollten sich nur mit demUnterkönige, dem Feldherrn und Statthalter einlassen, die ihnen bey Hose dienen könnten;und alsdann würden sie so viele rohe Seide ausführen dürfen, als ihnen nur beliebte, wel-ches der Kaiser bey Todesstrafe verbothen hatte. Wenn sie sich aber ihre Hoheiten nichtzu Freunden machten: so könnten sie nicht einen einzigen Ballen ausführen.

Hierauf antwortete Hogerchoek, was er da vortrüge, das könnte wohl seinen Herren wird ausge-Vortheilhaft seyn, es würde aber den Holländern schaden, wie es zu Kanton gethan hätte, schlagen,welches die Ursache gewesen, daß sie diesen Ort verlassen hatten. Sie wollten daher ihre Ab-sicht lieber gar fahren lassen, als sich zu solchen Bedingungen verstehen. Wenn ihre Hohei-ten geneigt wären, mit ihnen zu handeln: so sollten sie den Verkauf haben; und sie wolltengegen sie, nachdem der Preis der Waaren stünde, sehr billig seyn. Nach diesem redeten sievon andern Sachen, und der Secretär meldete ihnen, es hatte sich Tsye kau csya mitsechstausend der vornehmsten koyinganischen Soldaten ergeben: einen von den obersten Be-fehlshabern aber hätte es gereuet, und er wäre Willens gewesen, in denen Junten, welchenahe am Ufer lägen, zu entwischen; doch einige von des Unterkönigs Soldaten hatten ihnbekommen, und würden ihm sogleich den Kopf abgehauen haben, wofern nicht sein Bruder,welcher Statthalter zu Hayrau gewesen, für ihn gebethen hatte; er wäre aber dennochgefangen gesetzt.

Wenige Tage nachher gieng der Factor zu dem Aon bon, oder Statthalter, einen Ihre PreisePaß für einige seiner Güter zu verlangen, die er nach der Provinz Ayanrz nan, oder Ehe werden geta-kyang, schicken wollte, um sie daselbst gegen verarbeitete Seide umzusetzen, weil er solchezu Hok syew nicht verkaufen könnte. Der Statthalter sagte, er könnte solches nicht fürsich thun; er wollte aber deswegen an den Feldherrn schreiben. Doch sagte er, es wäre ihreeigene Schuld, daß sie ihre Waaren nicht eher verkauft hatten, indem sie solche zu theuerhielten. Die Chinesen verkauften die Sacke Pfeffer für neun oder zehn Tael; Sandelholzfür zwey und zwanzig; Quecksilber für hundert und zehn oder hundert und zwanzig; diebunten Zeuge für drey und viertehalb die Elle, und Scharlach für fünf und sechs. Hogen-hock antwortete, es wäre kein Wunder, daß diese Kaufleute ihre Güter wohlfeiler verkauf-ten; weil dasjenige, was gestohlen worden, allezeit wohlfeiler könnte gegeben werden, alswas man baar bezahlen müssen; worüber der Statthalter lächelte.

Den aten April meldete des Unterkönigs Secretär den Holländern, es wären zweene Die Statt-Abgeordneten, nebst zweenen Mandarinen, Tsou zou, das ist: Statthalter, genannt, mit Halter sinddes Kaisers Schreiben und Geschenke an sie, wegen ihrer Dienste, angelanget. Einige Kaufleute.Tage nachher segelte Hay ran kon, Statthalter zu Sink syew »'), mit zwoen Juntennach den Manillas, mit roher und verarbeiteter Seide; und es hieß, der Unterköniq und

Rr 2 Feldherr

Die zu den bürgerlichen Angelegenheiten. gleich dickes letztere wie Hok stew verwechselt wird,r) Sonst Lhin ;ieu, Ldinchcw, Lhmcbro welches Fn chew fu, die Hauptstadt von Fo k/enMannt, und mit Lhang chew fu einerley, ob- zu seyn scheu»