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Reisen nach dem Reiche China.
1664 Feldherr wären Willens, eine Kauffahrdeyflotte nach Japan mit eben dergleichen Waare»Momanus. zu schicken, die deswegen gekauft worden.
'-^- Um eben die Zeit verboth der Statthalter, weil es in sechs oder sieben Tagen nicht ge-
regnet hatte, wodurch die Reißpfianzen vertrockneten, das Schweineschlachten und Essendes Schweinefleisches; und da die Dürre anhielt, gieng er mit allen seinen Mandarinen zuFuße, welches sonst niemals geschieht, in Procession nach verschiedenen Tempeln, ließ denGötzen räuchern und reiche Opfer bringen. Die Priester giengen auch umher, becheren undjammerten sehr um naß Wetter; und das um so viel mehr, weil ihnen der Statthalter mitStockschlägen drohen lasten, wofern in zehn oder zwölf Tagen kein Regen fiele.
Zuq nach Als der Unterkönig und Feldherr, die mit ihren Junten nach Tang swa La mwaTang swa. gegangen waren, um Tsye kau tsya, der sich unterwarf, anzunehmen, daselbst angekom-men waren: so fanden sie niemanden, als Bauern, welche sie wegführten, nachdem sie allesverbrannt hatten. Bang sya aber war mit allen seinen Leuten geflüchtet. Es hieß, Estekau tsya brachte eine Menge Pfeffer, Sandelholz, Quecksilber, japanisch Holz, Nagelein,Amber, Zeuge, und dergleichen, mit sich von Tay wan.
Den2isten kam die Zeitung, es wäre Hou rm, einer von Sa pwans tapfersten Be-fehlshabern, mit achttausend Mann zu den Tartarn übergegangen; wie auch, An pi kyahätte sich nach den pifcadores H, und Ring sya nach Tay wan begeben, welches ertäglich verstärkte, und wo er wider alle Anfälle bis aufs äußerste auszuhalten entschlossen wäre.
Den 2ysten ließ der Statthalter einen Götzenpfaffen ernstlich abprügeln, weil er in sei-nen Gebethen und Opfern um Regen r) nachgelassen hatte; und drohte dabey, wolerninnerhalb fünf oder sechs Tagen keiner fiele, so sollte er hingerichtet werden «). Alleinzweene Tage nachher regnete es, zu seinem und seiner Mitbrüder großem Vergnügen.
Den Zten May kamen die Abgeordneten von dem Kaiser, mit einem großen Gefolgevon tartarischen Soldaten und Bedienten, an. Die Holländer, welche ihnen nicht entgegengehen und sie einholen konnten, wie sie hatten thun müssen, giengen den andern Morgennach dem Castelle, sie zu bewillkommen. Die Abgeordneten kamen Hogenhoeken bis inden Saal entgegen, und führten ihn in ihr Zimmer, wo verschiedene Stühle stunden. Sieverlangten, er sollte sich ihnen zur linken Hand setzen, welches er aber ausschlug, woraufsie ihn nöthigten, sich dem obersten Abgeordneten gegen über zusetzen, welcher durchaus nichtdie Oberhand nehmen wollte. Er sagte: die Holländer waren mächtige Herren, undder Kaiser schriebe den letzten Sieg über die aufrührifchen Chinesen, ihnen ganzallein zu; er wäre auch daher vom Hofe geschickt, ihnen deswegen Dank zu sä-gen , und gesiegelte Briefe nebst Geschenken zu überreichen. Er setzte hinzu, SeineMajestät hätten ihnen die Freyheit ertheilet, jedes andere Jahr hieher zu kommen und zuhandeln; zugleich hätten sie auch an den Unterkönig und General geschrieben, zu ihrer Flottezu stoßen, um Tay wan wieder wegzunehmen, welches ihnen wiedergegeben werden sollte,wenn sie es weggenommen hätten; sie hätten.sich aber sehr verwundert, als sie gesehen, daßdie Flotte schon nach Batavia zurückgegangen wäre, da man zu Peking vermeynet, sie seynoch immer an der Küste, und zu der Unternehmung wider gedachtes Eyland bereit.
Nachdem
Des KaisersSchreiben»nd Ge-schenke
O Ober die Enlande Pcmk du.e) Der Betrüger wußte, daß sie keine Wirkunghaben würden.
«) Auf diese Art dienen die des Nutzens wcaenunternommenen Detrügereyen denjenigen oftmalszur Strafe, welche sich derselben bedienen.