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Reisen nach dem Reiche China.
und demFeldherrn
1664 er ihnen den Ruhm wegen des besiegten Feindes zuschriebe, eine Ehre, diernonranus. vordem noch niemanden wiederfahren, zufrieden seyn, wenn sie auch sonst"nichts erhielten.
Der Oberfactor erwiederte, sie dankten Seiner Majestät für diese Gnade: allein, woman den Holländern zu handeln erlaubte, da bekämen sie von den Fürsten des Landes besie-gelte Briefe, welche sowohl den Statthaltern dieser Fürsten, als ihnen selbst zur Sicherheitdienten. Zudem wären die Holländer, welche durch die ganze Welt handelten, und darin-nen an keine gewisse Zeit gebunden waren, überall, wo sie nur hinkämen, angenehm, undkönnten kommen, so oft als es ihnen beliebte, und handeln, wie es ihnen gut däuchke.Der Feldherr antwortete darauf verdrüßlich: ein jedes Land hätte seine Gewohnheiten, soauch das ihrige: wenn ihnen die Anerbiethung, in zweyen Jahren einmal zu kommen, nichtanstünde, so könnten sie wegbleiben; und wenn sie zu der gesehten Zeit nicht kämen, so soll-ten sie wieder weggehen, ohne etwas ausgerichtet zu haben. Hogenhoek antwortete, der-gleichen Reden kämen ihm um so viel fremder vor, weil er, der Feldherr selbst, ihm ver-sprochen hätte, er wollte ihm von seiner Majestät besiegelte Schreiben deswegen verschaffen;und er könnte Ehrenhalber nicht weniger thun, indem ihr Ansuchen so billig wäre, und nurdarinnen bestünde, daß sie wegen aller der Unkosten und Beschwerden, die sie bey Erobe-rung der Inseln gehabt, eines freyen Handels genießen möchten.
Die Sachen Nachdem der Unterkönig eine Zeitlang stillgeschwiegen: so lenkte er das Gespräch aufwerden bey- etwas anders und fragte nach Noblen. Dieses gab dem Feldherrn Gelegenheit zu sagen,gelegt. man würde bey Nobles Zurückkauft der Gesellschaft all ihr Suchen zugestehen; doch müßteman auch, sagte er, den Abgeordneten besser willfahren, als er gethan hat. Hierauf ersuchteHvgenhoek den Unterkönig, er möchte doch belieben, ihm zu sagen „wie viel er mehr ge-ben sollte, als Noble gegeben hätte. Seine Hoheit antwortete daraus: so viel ihm selbstgut dünkte.
Geschenke an Der Factor nahm hierauf seinen Urlaub, und gierig zu den Abgeordneten. Bey ihrerdie Abgeord- Unterredung wegen des Handels sagte er zu ihnen: er hätte gehofft, sie würden deswegen
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c) Momanus IN VZilbys China, auf der l ?4 und folgenden Seite.
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besiegelte Briefe mitbringen. Sie erwiederten, sie hätten auch an den Unterkönig, denFeldherrn und Statthalter dergleichen mitgebracht, welche enthielten, daß, wenn ein Ab-gesandter käme, solcher sogleich nach Hofe geschickt werden, und der Handel von der Zeit an-fangen sollte. Sie waren auch der Meynung, wenn die Holländer sonst noch was suchten,so würde es ihnen verwilliget werden, indem der Kaiser eine so große Hochachtung für siehätte; sie versprachen auch, den Kaiser anzuliegen, damit sie die Freyheit zu einem bestän-digen Handel von ihm erhielten.
Den folgenden Tag gieng Hogenhoek hin, seine Geschenke zu überreichen. Die anden obersten Abgeordneten waren zwey und zwanzig Ellen Scharlach; eine halbe Schnurrother Korallen, welche sechs Unzen wogen; zwey Stücke bunten Perpetuan, sechs Stückeleinenen, und vier kostbare Degen. Dem zweyten gab er siebenzehn Ellen Scharlach, einehalbe Schnur Korallen, vier Unzen schwer, zwey Stücke Perpetuan, vier Stücke leinene,und zweene Degen. Ihre Mandarinen und Bediente wurden gleichfalls beschenket, ein jedernach seinem Stande c).
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