Band 
Fünfter Band.
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Reisen nach den: Reiche China.

16 6 7 Han aber wurden die meisten von diesen Adern erschöpft, und die Stadt erhielt daher diesernoncanus. Benennung. Hier fanden die Holländer viele Steinöfen, worinnen man allerhand Arten'-^-- von Steinen backte oder härtete.

Den isten April liefen sie längst den Mauern von Ust hin, und kamen an die nördlicheVorstadt. Gegen Mittag segelten sie durch die Stadt Un quow, wo verschiedene Fahr-zeuge mit Jndig lagen, welcher, nach der Aussage der Schiffer, zu Sm chang und Suchew zu haben war. Gegen Abend langten sie vor der Stadt Gang ling an, nachdem siediesen Tag viertehalbe Seemeile nordwärts gesegelt waren.

Chang chew Den nächstfolgenden Morgen, nachdem sie eine halbe Meile bugsieret hatten, g,'engenfu. . sie durch das Dorf Sikstovyen. Abends warfen sie an der Nordseite der Stadt Syu chewAnker, welche sonsten auch Chang chew heißt, nachdem sie den ganzen Tag nur zwo See-meilen nordwärts fortgerücket waren.

Der Graben war so voll von kaiserlichen Barken, daß sie nicht durchkommen konn-ten. Und weil sie eine große und starke Ladung hatten: so legten sie nur einen kurzen Wegzurück. Die User dieses Grabenö waren nahe bey der Stadt, mit viel bessern Steinen ein-gefaffet, als anderswo.

Den zten giengen sie, des Morgens, durch Lay tschem, und langten Abends zuLue smga an, nachdem sie in allem nur drey Seemeilen zurück geleget hatten, weil siedurch die kaiserlichen Barken beständig aufgehalten worden waren. Den nächstfolgendenMorgen bugsierten sie durch das DorfSu kow; kamen an die Stadt Tan yang ->) undsegelten, längst den Mauern derselben, nach den östlichen Vorstädten zu, nachdem sie dreySeemeilen fortgerücket waren.

Tan yang Den zten verließen sie Tau yang, und giengen vor einem See />) vorbey, aus ivel-

hym. chem das Wasser, durch drey Schleusen, in den Graben gebracht wird. Nachmittagekamen sie an das kleine Dorf Hon gnn pek, und Abends an das Dorf Sing fon, wosie, durch das stürmische Wetter, genöthiget wurden, Anker zu werfen, nachdem sie die-sen Tag drittehalb Meilen bugsieret hatten.

Thing kyang Den nächstfolgenden Morgen sahen sie, im Vorbeyfahren , verschiedene Steinöfen.f». Gegen Mittag fuhren sie längst den Mauern der Stadt Ginkyang , oder (shink pan,

hin, und ankerten vor der nördlichen Vorstadt, in der Entfernung von beynahe zwo See-meilen. Hier kamen verschiedene tartarische Mandarinen, und bewillkommeten den Gesand-ten , welcher ihnen ein Glas Wein vorsetzte. Der eine schickte ihm dagegen etwas von re-bensmitteln. Ein anderer lud ihn, nebst dem tartarischen Statthalter oder Feldherrn, zumHSsiichesBe- Essen ein. Dieser letztere hatte seine Augen beständig auf die Holländer gerichtet, so, daßMgen des er auch das Essen vergaß. Dieser Ta lau ya r") kam, Nachmittage, mit vieren vonStatthat- vornehmsten Herren, und wollte das Vieh besehen, und den Gesandten besuchen. ^versicherte zugleich, daß er nicht umhin konnte, etwas bey ihm zu verziehen, weil ihm DUmgang so viel Vergnügen verursachte. Hierauf ließ der Gesandte seine Musik herben kom-men , worüber er ganz in Entzückung gesetzet zu seyn schien. Nachgehendö wurde ihm spa-nischer Wein, und Zuckergebackenes, vorgesetzet. ..

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o) Auf den Karten der Jesuiten: Tang yanghyen.

/>) Dieser See liegt auf besagten Karten an derNordwestseite der Stadt.

s) Hier wird der Name auf zwo versämArten geschrieben; nämlich Sink ssew, m>o LYcheu.