XIV Buch IV Capitel
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dieses machten sie den armen Leuten weiß. Sie sagten zu den Leuten in dem Fahrzeuge des 1667Gesandten, daß sie den folgenden Tag guten Wind und eine glückliche Reise haben würden. Mon tanas.Der Schiffherr, welcher mit lauter Zittern vor ihnen stund, gab ihnen dafür etwas Sil-' "ber, wie auch Gold- und Silberpapier, uni> bath sie, dieses ihrer Gottheit zu opfern.
Van Hoorn gab ihnen ebenfalls etwas Geld, um sie loszuwerden. China wimmelt ganzvon solchen betrügerischen Bettlern c). Nachmittage schifften sie etwas spate vor Sinkia-zuan vorbey, und gegen Abend langten sie bey einem andern Dorfe an, das etwa» auszehn oder zwölf Häusern bestehen mochte, und den Namen JouAou führte. Diesen Tagwaren sie drittehalb Meile fortgerücket.
Den 26sten segelten sie vor Ronghiveao, Tfamzan und (Fovecchia vorbey. Die Tau ywenbeyden ersten Plätze liegen an der östlichen, und der letzte an der westlichen Seite des Flusses.
Hierauf ankerten sie etwan einen Canonenschuß weit von der Stadt Tausenden, die sonstauch den Namen Taoyven ss) führet. Sie liegt an der westlichen Bank des gelben Flusses,ist mit breiten und starken Mauern von Erde umgeben, und mit steinernen Brustwehrenbefestiget. Diesen Tag legten sie drey und eine Vierthelmeile zurück.
Den nächstfolgenden Tag segelten sie gen Osten. Zu Mittage ließen sie Guptswi tfyenHzur rechten, und verschiedene Landhäuser zu beyden Seiten liegen. Abends kamen sie an einungenanntes Dorf, welches zur rechten Hand lag, und aus sieben oder acht Häusern bestund.
Sie waren in allein bey drey Meilen fortgerücket.
Den 28sten erreichten sie die Flecken Gusjan, pojancho und Goustmm. Dererste lag zur rechten, die beyden letzten aber zur linken Hand. Nachmittage langten sie vorTsin sing /) an. Etwas ostwärts davon sieht man ein schönes Schloß mit einer Mauer,welche an der Nordseite einen Berg einschließt. Diesen Tag waren sie viertehalb Meilefortgesegelt. Als sie den nächstfolgenden Morgen eine Meile westwärts gesegelt waren,kamen sie nach Rousango, einem Dorfe, wo der Canal, welcher den Namen Jun oder Iun ho oderRun führet, seinen Anfang nimmt F), und sein Wasser durch eine Schleuse hindurch läßt. ^
Dieser Canal, welcher sich so weit als Peking erstrecket, ist für Lastschiffe an manchenOrten zu seichte, und hat deswegen über zwanzig steinerne Schleusen welche sie Tungwa nennen. Jede Schleuse hat ein großes Schutzbrett, welches stark mit Pfosten und Plan-ken befestigt ist, um das Wasser aufzuhalten. Diese Thüren werden durch eine Maschineoder durch ein Räderwerk mit wenig Mühe geöffnet, um das Wasser von einer Schleusezur andern durchzulassen, bis die Schiffe durchgesahren sind. Um den halben Weg aber,nicht weit von der Stadt Gi ning r) in Schau eong, können sie durch ein großes Schuß-brett aus dem See Usiang ä) hu oder Ran eben so viel Wasser durchlassen, wenn sie dessenbenöthiget sind. Hernach sperren sie das Schußbrett wiederum zu, damit der See nichterschöpft werde. Wenn die Barken an den See Ehang /) kommen: so setzen sie nicht über
denselben:
Denn Su tssen bpen liegt, nach besagten Landkar»km über zehn Meilen von Tau pwen h^en,
/, Dieses scheint Srvi tssen zu seyn.
oben auf der 259 S.r) Oder Tsining chew.ä) Auf der Landkarte heißt er Tu fhan hu.
L) Neuhof setzet, zum wenigsten sechzig. Siehe
F) Dieses ist ein Versehen. Er fängt sich viel-mehr bey Tsing ho an, und geht in Ansehung desgelben Flusses etwas gen Osten, nach Tsin sing oderSwi rffen, wo die Holländer zuerst in denjelbeneingelaufen sind.
-Hu bedeutet einen See, und -Ho einen Fluß./) Dieser liegt etwas über Tsining hinaus.