Band 
Fünfter Band.
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ZZ2 Reifen nach dem Reiche China.

i66? denselben: sondern fahren auf einem Canale längst demselben hin, welcher nah« babey ge-rnomMM«. graben ist, und durch zween breite Damme in seinen Schranken gehalten wird. Bey jedem'-Wasserthore sind Leute, welche für eine geringe Vergeltung die Schiffe mit Seilen hin-

durch ziehen.

Ei" erstau. Sollten die europäischen Bauleute diese prächtigen Wasserthore sehen, und sowohl dienenswürdi- Dicke und Höhe der Dämme, als die Festigkeit des ganzen Werks in Augenschein nehmen:gcs Werk. so würden sie mit Recht die Geschicklichkeit der Chinesen bewundern, als mit welcher ihregrößten Meisterstücke nicht in Vergleichung gestellet werden können.

Als die Barken in den Canal eingelaufen waren: so fuhren sie mit einem guten Windenordwärts, und ließen das Dorf Mochokran zur linken: das Dorf Uwtaotchori aberzur rechten Hand liegen. Diesen Tag hatten sie siebenthalb Meile zu Ende gebracht, alssie Abends bey Maulovao, an der Westseite, anlangten. Hier wurden sie genöthiget,ihre Aulyes umzuwechseln, weil diejenigen, welche von Sinsing, einem Platze, derdrik-tehalb Meile davon abliegt, gekommen waren, ihre Station zu Ende gebracht hatten. VanHoorn, der mit diesem Aufschübe gar nicht zufrieden war, sagte zu denen Mandarinen,die ihn begleiteten: sie hätten fein zuvor nach den Zxulyes schicken sollen. Den nächstfol-genden Tag, zu Mittage, giengen sie, weil keine Träger ankamen, mit einigen SoldatenVerzierung das Land hinein, um Bauern hierzu anzuwerben. Dieses geschah mit so guter Muße, daß«mfdrrKüstr. es schon spat war, ehe sie von Nlaulovao abfuhren. Sie segelten die ganze Nachtdurch,und zwar ganz langsam, weil ihre Fahrzeuge oft auf den Sand stießen. Den isten May,des Morgens, liefen sie vor Ryakyo und Gankowian vorbey, welches zwey verfalleneDörfer sind, die, in einiger Entfernung, gegen Osten zu liegen. Gegen Mittag fuhrensie vor Thursuang vorbey. Abends langten sie bey einem kleinen Dorfe, mit NamenSjousmcha, an, und ankerten vor einem Schuhbrette, nachdem sie, die letzte Nacht,sechs Seemeilen fortgerücket waren.

Den nächstfolgenden Morgen liefen sie durch das Wasserthor, und kamen, Nachmit-tage, nach TwanjmgiaH, wo sie sich wiederum vor einem Schuzbrette vor Anker legten,bis der Wind nachgelassen hatte. Inzwischen war eine von den kaiserlichen Barken, durcheinen Zufall, in Brand gerathen, wobey das Hintercheil, und etwas von der Ladung, imFeuer aufgieng. Gegen Abend paßirten sie die Schleuse. Hernach segelten sie, beyMon-denscheine, durch Ginghpamyau, und die dasigen Schuzbretter. Gegen Mitternachtankerten sie vor Vpansensua. Diesen Tag rückten sie nur anderthalb« Seemeilen fort.Sie kommen Den Zten sehten sie ihre Reise fort, und langten, gegen Mittag, vor dem Dorft Mnach Schau lanchia an, welches die Provinz Banking oder Apang nan, von der Provinz Shawtong scheidet. Gegen Abend, als das Wetter stiller wurde, liefen sie, mit ihren Fahrzeu-gen , durch das Schleusenthor, über das Dorf hinaus. An dein Ende desselben hielten siestille, nachdem sie, den ganzen Tag, nicht über drey Vierthel Meilen gewonnen hatten.

Den nächstfolgenden Morgen giengen sie durch Tsrng chia, Hanghsuansa und zweySchuzbretter. Auf der westlichen Seite dieses letztem Dorfes ist ein großer See, mit Na-men Iziang hu, welcher sein Wasser, durch zwo Schleusen, in den königlichen Canal er-gießt. Abends kamen sie späte vor das Dorf Tzizang, wo sie Anker würfen. DiesenTag hatten sie viertehalb Meilen zurück gelegt.

9« shin ho. Den zten, gegen Mittag, erreichten sie iPairinho, oder Z?axhinno, eine kleine Stadt,die aus ungefähr sechs und dreyßig Häusern besteht, welche alle wie Forts, oder Schuz-

thürme,