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Reisen nach dem Reiche China.
1667
Montamrs.
Sie schiffe»durch vieleSchleusen.
Die StadtSchon kstvi.
Beschwerliche
Schleusen.
?ong chang
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Nachdem sie, den rzten, durch diese Schleusen gegangen waren: segelten sie noch durchdrey Schutzbretter hindurch, und vor den Dörfern Inlako, Tsmci, Ringkiakow, undUsienno, vorbey. Ueber diesen Dörfern ankerten sie, um sich vor dem Nordwinde, wel-cher damals sehr stark blies, in Sicherheit zu stellen. Diesen Tag rückten sie vier Seemei-len fort. Den nächstfolgenden Tag giengen sie, nachdem sie etwan drey Vierthelmeilenfortgesegelt waren, bey dem letztgemeldeten Dorfe, durch ein Schuhbrett hindurch. Dar-auf liefen sie, im Dunkeln, vor Gilifu, Ulchelapu und Ulifu, vorbey, und kamen nachToukjainruao. Hier warfen sie Anker vor einem Wasserthore, zwo und eine Vierthel-meile von llstlenno.
Den izten, gegen neun Uhr, des Morgens, giengen sie durch eine Schleuse, und ka-men, gegen Mittag, an die Stadt Shan tjwl »), welche zu beyden Seiten des CanalesJun liegt. Sie ist mit starken und viereckigten Castellen befestiget, und hat gegen eine StundeWeges im Umfange. Die Mauern sind von Steine und mit Brustwehren verstärket. Siehat viele prächtige Gebäude, welche, wegen Mangel an Einwohnern, in Verfall gerathensind. Hier ist ein berufener Teywan myau, oder Tempel, welcher ganz von Quader-steinen aufgeführet ist. Die Decke inwendig ist Zinnoberfarben. Der Giebel ist mit gelb-glasurten Ziegelsteinen gedecket. Er ist mit einer Mauer umgeben, die halb aus Quader-steinen , und halb aus rothen und grünen Ziegeln, besteht. Außerhalb der Stadt ist einstehendes Wasser, wovon die Chinesen erzählen, daß, vor einigen Jahren, ein prächtigerTempel, mit der ganzen Versammlung, den Priestern, und dem Volke, daselbst plötzlichversunken sey. Gegen Abend kamen sie nach Rimonsa, und ankerten vorhinein Wasser-thore , nachdem sie diesen Tag vierkehalb Meilen zurück geleget hatten 0).
Den nächstfolgenden Morgen giengen sie durch die Schleuse; gegen einen Musketenschußvon hier durcheilte andere, und bey dem Dorfe Oastingdurch eine dritte. BeyTsau csniIkamen sie an die vierte, nachdem sie diesen Tag nur drey Vierthelmeilen bugsieret hatten. Eswar für die großen Schiffe sehr beschwerlich, durch diese Schleusen hindurch zu kommen.Denn auf der einen Seite waren sie trocken; und auf der andern hatten sie nicht über viecte-halb Fuß tief Wasser. Und wenn dieses abgelassen wurde: so blieb kaum ein Fuß und einVierthel übrig. Nun giengen aber die großen Barken drittehalb Fuß unter Wasser: esmußte also das Wasser wenigstens einen Fuß hoher steigen, ehe sie flott werden konnten.Dadurch wurden sie bis den iyten aufgehalten, ehe sie durch die letztgedachte Schleuse hin-durch kommen konnten. Eine Meile von derselben kamen sie, bey dem Dorfe Gihaatsissan eine fünfte. Den nächstfolgenden Morgen paßirten sie dieselbe, und zu Mittage nocheine andere, nahe bey dem Dorfe Zoariajeen. Nachmittage langten sie vor ssieghapwapan, und ankerten vor einem Schutzbrette, nachdem sie diesen Tag zwo Seemeilen zurück-gelegt hatten.
Als sie, den aisten, durch die Schleuse hindurch gefahren waren: langten sie, gegenneun Uhr, vor der südlichen Vorstadt von Tung yan fu, oder. Tung chang /) an, wel-ches die dritte Hauptstadt der Provinz Shamong ist. Die Stadt ist ein wenig vicreckigt,
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») Beym Ogilby heißt sie Lauts»)-. Diese Stadtist i» den Karten der Jesuiten nicht angegeben.
0 ) Montanus in Ggilbvs China auf der ze>6und folgenden Seite.
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