270 Reisen nach dem Reiche China.
,667 Von den übrigen aus dem Gefolge des Gesandten bekam ein jeder für fünfzehn GüldenMonranus. feines Silber, zwey Stücken rohen Gazen, und zwey Stücken einfachen Damast.
derUftrl^ Der Mandarin Hyu lau ya »), ihr Führer, bekam ein Pferd ohne Sattel. DerGeschenke, andere, Han lau ya, und die zween chinesischen Dollmetscher, bekamen jeder einen dama-stenen Rock mit einem goldenen Rande, welchen sie sogleich anziehen mußten. Ein jedervon den Soldaten aber, welche mit dem Gesandten gekommen waren, erhielt einen schlech-ten damastenen Rock.
Nachdem sie die Geschenke in Empfang genommen hatten: so wurden sie wiederumauf den Platz geführet, wo sie zuvor niedergekniet waren, und bezeugten abermals ihre Un-terthänigkeit statt einer Danksagung. Hierauf wurde der Gesandte von verschiedenen Man-darinen aus dem Hofe hinausgeführet. Als er weggieng, so fragte er den Gong lau ya,wenn der Brief des Kaisers an den General, und die Antwort auf ihre Bittschrift ausge-fertiget werden sollten? Er versetzte: es wäre hierzu noch Zeit genug; doch sollte es drey odervier Tage vor seiner Abreise geschehen. Nachmittage kam ein junger Unterkönig, der nicht überzwanzig Jahre alt und ein Enkel des Kaisers war, um den Gesandten zu besuchen und seineMusik mit anzuhören. Er trank zwey bis drey Glaser Sect und gieng sehr vergnügt wie-derum von ihm. Den nächstfolgenden Tag kam ein anderer Herr, welcher die Hofedel-leute unter seiner Aufsicht hatte, aus eben dieser Absicht, und wurde mit einem Schmauseunterhalten.
Die HvllLn- Als der Gesandte sah, daß die Zou tay Zins und die Li PU seine Geschenke nicht an-der verlassen nehmen wollten: so schrieb er den 4ten an sie, und bath um Erlaubniß, daß er dieselben?)kkmg. verkaufen dürfte. Allein, er konnte keine Antwort erhalten. Den Losten wurde er zu demdritten Gastmahle des Kaisers in den Hos des dritten Ta ran abgeholet, wo er auf eben dieArt, wie das Vorigemal, unterhalten wurde. Kurz, nach allen denen Mühseligkeiten undUnkosten, welche er gehabt hatte, gewann er weiter nichts, als daß er zuletzt mit einemBriefe von Seiner kaiserlichen Majestät an den Herrn Maetzuiker zu Batavia, abgefer-tiget wurde. Den zten August segelte er von Peking ab, um seine erstere verdrüßlicheReise noch einmal zu messen.
Syen fing Als er den uten zu Gyen sing wey anlangte, so schickte er die Geschenke an den Syenwey. kin des Ortes, welche bey ihrer Herreise für diesen Herrn ausgesondert worden waren. Ernahm aber nur die fünf Ellen kastanienbraunes Tuch und zwo Flaschen Rosenwasser an.Um dieses zu erwiedern, schickte er ihnen ein Geschenk von jebensmitteln, und bewirthete sieherrlich auf einer von seinen Barken. Der To ya machte ihnen gleichfalls ein Geschenkvon Schafen und Früchten. Als man ihm dafür ein Stück Perpetuana schickte: so sagteer, es wäre zu viel, und bath sich nur etwas von Waffen aus. Dem zu Folge bekam ereinen Karabiner, einen Degen und ein schönes Messer zum Geschenke, welches er mit vie-lem Danke annahm. Zu Ein smg erhielten sie den Lösten Nachricht, daß alle und jedechinesische Statthalter in den Provinzen, wie auch die Po vi, die Aon bons, und die putftn se^s oder Pachter, nach Hofe kommen müßten; und daß Tartarn an ihre Stellekommen sollten.
«) Anderswo heißt er -Hm lau ya. und folgenden Seite.
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