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Fünfter Band.
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371
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XIV Buch IV Capitel. 37-

Auf ihrer Rückreise wurden sie ordentlich von den Statthaltern in den Städten besu- 1667chet, beschenket und bewirthet. Den izten des Herbstmonats, als sie au das große Dorf Montanas.Gin kyan pu kamen, wurden sie von ihren Führern benachrichtiget, daß der Aon bon Sm ümuä"von Hok syew gleich diesen Tag angelanget wäre; daß man ihn, auf sein eigenes Ansuchen, 'seiner Pflicht entlediget, und ihm erlaubet hätte, seinen Aufenthalt hier zu nehmen. DerGesandte schrieb deswegen einen höflichen Brief an ihn, und der Aon bon lud Seine Ex-cellenz in sein Haus ein. Als er daselbst angelanget war, so meldete er ihm, daß er Geschenkesowohl für ihn, als für den Herrn General Maerzuiker, zu Hok syew bey seinen Facto-ren zurückgelassen hätte, und bäthe, noch ein anderes Geschenk von Lebensmitteln anzuneh-men. Dieses erwiederte man mit einem schönen Geschenke von leinenen und wollenen Ma-nufakturen, damit sie seine Freundschaft um so viel sicherer gewinnen möchten 0).

Den i6ten des Weinmonats, als sie nach Gin ho kamen, sahen sie, daß sie drey- Sie langenhundert und ein und dreyßig Auly nöthig hätten, um sie und ihre Güter über die Berge !» Hok syewnach pou rchin fu in Fokyen zu bringen. Der Gesandte wurde daher genöthiget, hun-dert und fünfzig davon zu miethen, weil der Kaiser nur hundert und ein und achtzig bewil-liget hatte. Den 2gsten langten sie zu Ren ping fu an, von welchem Orte, seit dem siedas erstemal da gewesen waren, mehr als ein Theil in die Asche geleget worden war. End-lich langten sie zu Lam thay, der Vorstadt zu Hok syew, an. Dieses geschah den 2tendes Wintermonats, nach einer Reise von neun Monaten und dreyen Tagen. Hier wur-den auf Befehl des neuen Feldherrn alle Kisten, worinnen die Geschenke und Güter derGefolges waren, ausgenommen die Kisten des Gesandten und der Personen vom Stande,durchsuchet.

Der VI Abschnitt.

Was zu Hoksyew vorgegangen ist, und wie sie wiederum nachBatavia zurück gekehret sind.

Sie machen dem Unterkönige, und dem neuen Feld- fen. Die Güter der Holländer werden einge«

Herrn ihre Aufwartung. Dessen stolze Auffüh- schiffet. Der Gesandte geht zu Schiffe. Sierung. GefälligesDezeugen de« van Hvorn. Hoch« dürfen nicht weiter handeln Kluge Auffüh-mulh des Feldherrn. Zwistigkeiten mit dein rung der Holländer. Ihr Verweilen misfalltTon st. Die Güter der Holländer werden durch- den Statthaltern. Sie langen zu Bataviasuchet. Man verbiethet ihnen, Seide einzukau- an.

A>en 4ten gierigen sie alle, auf geschehene Einladungen den Hof des Unterköm'gs, Ging Sie besuchenla mong, und wurden daselbst sehr wohl aufgenommen. Seine Hoheit fragten, ob den Unter-sie nicht dem Gesandten, ehe er noch nach Peking abgegangen wäre, alles vorher gesagt ^"' 3 -hatten, was sich daselbst zutragen würde? Seine Excellenz mußten ihm dieses zugestehen,und dankten ihm für alle Gunstbezeugungen. Der Unterkönig versetzte: daß dieses Sa-chen wären, welche nur das Aeußerliche beträfen. Er harre aber so viel für dieHolländer gethan, daß es ihm zweycauftnd Tael, und dem Feldherrn seine Wür-de, gekoster hätte a). Der Gesandte bezeugte, daß ihm dieses leid sey, und sagte: er

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Herrn, den Holländern dasjenige zuzugestehen, er gefälliger und williger gewesen sey, als erworauf sie so beständig drungen, und zeiget, baß verbunden war.