XIV Buch IV Capitel. Z77
Wir sind um so viel umständlicher in Erzählung einiger Begebenheiten bey der vor- 1667hergehenden Gesandtschaft gewesen, damit wir um so viel besser zeigen könnten, was die Montairur.Chinesen, und die Tartarn, ihre Herren, bey Sachen von der geringsten Wichtigkeit, für SieUmgm'Behutsamkeit, und für Umstände brauchen, und damit wir ferner ausführen möchten, zuBatavmauf was für Art, die Holländer, in Ansehung der Anweisung künftiger Agenten an den Hof au.zu Peking, oder an die Statthalter der Provinzen, mit ihnen verfahren sind. Hierauskann man die Anmerkung machen, daß, ob gleich diese Gesandtschaft prächtiger, und mitmehrern und kostbarern Geschenken, als die vorige, begleitet war: dennoch dem Gesand-ten, weder an dem kaiserlichen Hofe, noch bey den Statthaltern der Städte, durch welcheer gieng, eben die Achtung bezeuget worden ist, die man gegen seine Vorgänger gehabthat. Ob dieses nun einem nachtheiligen Eindrucke zuzuschreiben ist, den ihnen ihre Fein-de, die portugiesischen und römischen Priester, von dem unhöflichen Bezeugen Borrs ge-macht haben; oder ob dieses die Ursache davon gewesen ist, daß sie keine Flotte, dem Ver-sprechen des Admirals zu Folge, zu der Eroberung von Tay wan, abgeschicket hatten: die-ses wollen wir nicht entscheiden. Wir haben es aber für dienlich gehalten, die folgendeNachricht von der Gesandtschaft des von Goyer und Aeyzers, mit einzuschalten, um zu zei-gen, was für Ränke die Jesuiten zu Peking angewendet haben, um die Absichtder Holländer, den freyen Handel in China betreffend,zu zernichten.
Allgem. Reisebeschr. V Band.
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