Band 
Fünfter Band.
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4i6 Reisen nach dem Reiche China.

iß-;« ncr, so will ich ihm einen zugesellen, der ihm in allen Stücken gefallen soll.

Navarette. Würde man bey uns mit einem Chinesen so verfahren?

"--—' Den ersten Tag sah er die angenehme Fischerey mit Seekrahen m). Er lag drey

Hang chew Nächte in seinem kleinen Boote, und alle Morgen hatten sie Reif auf sich, denn es war kalt.

Seine beyden Mitbrüder holten ihn ein, und sie langten den 2 ?sten des Hornungs in derHauptstadt an »). Den folgenden Tag wurden sie ins Gefängniß geworfen. Der Ver-fasser schlief acht Tage in einem Bette, wo ihrer zween beysammen lagen, und er sein gewa-schen Bettuch unter sich und eins über sich hatte, so daß sein Schlaf ganz gut war.

Den 2osten April reisten sie nach der kaiserlichen Residenz ab, und ob ihnen gleich einBoot angewiesen ward, so mußten sie doch Geld geben, daß sie ein gutes bekamen. Maugab ihnen auch eine Soldakenwache zu, die so ritt, daß sie allezeit in ihrem Angesicht« blie-be, und dann und wann abgelöst wurde. Sie führten sich wie gute Christen auf, erwie-sen ihnen nicht die geringste Unhöflichkeit, sondern leisteten ihnen im Nothfalle Beystand.Su chew fu. Zu Su chew s) ruheten sie fünf Tage aus. Es wurden daselbst fünfJesuiten auf-behalten , mit ihnen weiter zu gehen. Sie schifften bis an den rothen Fluß />), dessenAnblick sie so sehr erschreckte, als die Heftigkeit seiner Wirbel. Als sie von solchem wegwaren, trafen sie noch zweene von der Gesellschaft an. Die großen und kleinen Schiffewaren unzählig. Manchmal hatten sie viel Mühe durchzukommen, besonders bey einemZollhause, da sie das Wasser weit und breit bedeckten. Es befanden sich daselbst zweeneTarkarn, die, wie ihre Beamten ihnen versicherten, den Tag fünfhundert Ducaten anGeschenken von den Reisenden bekamen.

Sie reisten in einem ebenen Lande zweyhundert Meilen auf Karren, weil das Wasserin dem abgeschnittenen Flusse niedrig war. Das Wetter war heiß, aber alle halbe Meilenhatten sie frisch Wasser und wohlschmeckende Apricosen. Für einen halben Pfennig bekamensie acht oder zehn Eyer, aber Bruder Dominic Coronado sandte ihnen Nachricht vonSi ning, er habe drey Scheffel Weizen für ein halbes Stück von Achten, und einen Fasanfür einen halben Pfennig gekauft. Sie hielten ein großes fettes Huhn für anderthalben Pfen-nig für wohlfeil, ob es gleich noch wohlfeiler zu haben war. Sie erstaunten über die Mengevon Leuten, die ihnen auf Maulkhieren, Eseln, in Sänften und Sesseln begegneten. Allekannten unsere Missionarien an ihren Bärten; manche trösteten sie, mit dem Vermelden, ihreSache sey beygelegt; andere sagten, es stünde schlimm damit, und dieses bildeten sie sich selbst ein.Sie kommen Den 2gsten des Brachmonats, kainen sie in pekinA, und speisten in der Kirche dernach Peking. Jesuiten. Die Missionarien aus den andern Provinzen kamen nach und nach zu ihnen,deren Zahl sich auf fünfund zwanzig belief, außer den vieren, die sich in der Hauptstadtaufgehalten, und fünf Dominicanern, die sich in Lo kyen versteckt hatten. Ein andererhatte unlängst eine Kirche zu Sven chew gestiftet; und da er keine Möglichkeit fand, sichzu verstecken, so gieng er in einem holländischen Schiffe nach Manilla. Zu Peking blie-ben sie bis den izten des HerbstmonatS, welchen Tag sie nach Makau abreisten; denn da-hin wurden sie alle verbannt, ausgenommen die vier Jesuiten, die beständig da blieben.

Unter

Der Ueberseher muthmaffet, es könnten sol- ) Dieß muß der gelbe Fluß seyn.ches Raben oder Barnakeln seyn. Gleichwohl schämen sich le Lomte in seine«

Von Ehe k^ang, nämlich -Hang chew fu. LNemoire«, auf der ;6§ Seite, und du Halseo) Su ckerv f«, m Ryang nan. Zn der in seinem China, l Band, auf der i6 Sei» derGrmwschrist: Ztu cherv. englische»

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