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Fünfter Band.
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XIV Buch VII Capitel. 4--

an, Wen Ma kau Scharfe zu gebrauchen. Viele Jahre zuvor, bauten sie eine Mausr ein 1669

Vierthel von einer Seemeile von dieser Stadt, quer durch den engen Landstrich, der die Navarette.Halbinsel anö Eyland hängt. Mitten in derselben ist ein Thor mit einem Thurme darauf;' " '

wo sich allezeit eine Wache befindet, um zu verhindern, daß die Chinesen und die Leute vonMa kau nicht zusammen kommen. Jenen ist bisweilen einige Freyheit verstattet worden,aber die Portugiesen haben nie ins Land hinauf gehen dürfen. Die letzten Jahre ist dasThor verschlossen worden. Anfänglich eröffneten sie es alle fünf Tage, da die PortugiesenLebensmittel kauften; nachgehends ist es nur monatlich zweymal geöffnet worden. Daraufkonnten die wenigen Reichen sich auf vierzehn Tage versorgen, und die Armen mußten oftverhungern. Es kam wieder Befehl, das Thor alle fünf Tage zu öffnen, und die Chinesenverkaufen ihnen die Lebensmittel so theuer, als sie wollen.

Die beyden Räthe, welche die Ceremonien und Kriegssachen unter sich haben, stellten der Pertu-in einer Schrift vor, es wäre sehr dienlich, wenn das Volk von Ma kau nach seinem Lande giesin.zurückkehrte. Die Regierung antwortete in des Kaisers Namen, weil sie soviel Jahre da-ftlbst gelebt hätten, so wollte man sie eben nicht wegschicken, sie sollten aber nach der Haupt-stadt gebracht werden, da auch ihre eigenen Unterthanen hätten von der Seeküstc tiefer insLand gehen müssen. Dieses verursachte viel Streit und Verwirrung. Die Mandarinen, dievon den Einwohnern zu Ma kau viel Vortheil ziehen, wollten selbige ihre Wohnung nichtverändern lassen. Bey Hofe drang man auf die Bewerkstelligung des Befehls, und verord-nete, es sollte ihnen ein Wohnplatz angewiesen werden. Es ward ihnen auch wirklich einer,ohnweit des Flusses Ranron, ausgesetzt, und zwar der schlimmste, den man finden konnte.

Als man zu Ma kau davon Nachricht erhielt, so theilte sich die Stadt in zwo Parteyen.

Die Eingebohrnen und MangrelS wollten wegziehen, die Portugiesen bleiben. Daraufbelagerte sie der oberste Statthalter zur See, und befahl, ihre Schiffe in Brand zu stecken,deren zehn vor ihren Augen verbrannt, und von sieben die Güter weggenommen wurden.

Die Stadt versprach diesem Beamten zwanzigtausend Ducaten, wenn er ihnen dieFreyheit verschaffen könnte, da zu bleiben. Er erhielt diese Erlaubniß für sie, aber mitdem Verbothe, sie sollten nicht zur See handeln. Als der Statthalter das versprochene Geldforderte, so antworteten die Portugiesen, sie wollten solches geben, wenn sie die Erlaubnißzu handeln bekämen. Der Mandarin ließ voll Grimm das Thor an der Mauer verschließen,mit dem Befehle, es monatlich nur zweymal zu öffnen. Er würde ihnen noch mehr Scha- ,

den gethan haben, wenn er nicht, wegen einer Uneinigkeit, die er mit dem Reczulo (vonRanron) hatte, sich im Jahre l 6 67, im Jenner, zu großem Troste der Stadt Ma kaugehenkt hätte.

Navarecre, welcher die Portugiesen überall sehr schwarz abmalet, bemerket, daß zu Jhreverüb-Ma kau, viel niederträchtige Mordthaten sind begangen worden. Einige Jahre zuvor, ten Bvshei-che er sich hier befand, fielen einige Portugiesen des Generalcapitains Haus an, und ver-mundeten ihn an unterschiedenen Orten, nachdem sie ihn unter der Stiege verborgen gefun-den hatten. Nach diesem ermordete ein schlechter Kerl, mit einem Schwarzen, den Stadt-major. Ein andermal war einer vor seinem Feinde in die Kirche geflohen, dahin ihn derletztere verfolgte, und ihn zwischen dem Altare und dem Priester, der Messe las, nieder-

Ggg z machte.

Ungefähr wleLondsn mit Hammer Smith, m.miglich Luc sing und zu Manilla MarotosF) Diese, sageterim I Buche nCap.werden ge- gcimimt.