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Fünfter Band.
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XIV Buch VIII Capitel. 435

Regens vertrockneten: so nahmen die Priester und Mandarine ihre Zustacht umsonst zu den 1687Opfern. Sie fragten die Missionarien, was für Mittel man in solchen Fällen in Europa le Lomte.brauchte, und auf erhaltene Antwort, daß man durch Erniedrigung, Buße und Gebeth, den ^ ^

Himmel bewegte, hofften sie, ihre Götzen auf gleiche Art zu rühren: allein sie riefen Götteran ä), die Ohren hatten, und nicht hörten. Endlich ließ der Statthalter fragen, ob ihmdie Miffionarien verstatten wollten, in seiner Pracht, in ihre Kapelle zu kommen, und seinGebeth zu Gott mit dem ihrigen zu vereinigen. Sie gewahrten ihn seines Verlangens, undversicherten ihn, wenn er gläubig und aufrichtig bethete, so würde er das Gebethene un-streitig erlangen.

Während der Zeit aber, da sie die Sachen in Ordnung brachten, ihn zu empfangen, Jesuitischermeldete ihnen sein Srecretär, sein Herr würde den folgenden Tag frühe bey ihnen seyn, weil Stolz,er sich eben den Morgen, um acht Uhr, auf einem benachbarten Hügel einsinken müßte, woer mit einigen Mandarinen einem Drachen ein Opfer bringen wollte. Sie meldeten demSecretar zur Antwort, der Christen Gott wäre ein eifriger Gott, der andern die ihm alleingehörige Ehre nicht geben ließ. Seine Götter wären Bilder oder Geschöpfe, welche keineMacht sich oder ihm zu helfen hätten, und also Verachtung verdienten. Le Comre glaubetwirklich, der Statthalter sey überführt gewesen, habe aber aus irdischen Absichten seinenIrrthümern nicht absagen wollen /). Die Miffionarien wollten, wie es scheint, dem hei-ligen Franz Tavcr in einer ähnlichen Gelegenheit nachahmen, und ein Kreuz in der Stadtunter folgenden zwo Bedingungen aufrichten: erstlich, daß sie vom Himmel den benötig-ten Regen erhalten wollten: zweytens, daß, wenn dieses geschähe, die Leute ihre Götzenbil-der niederreißen, und den wahren Gott erkennen sollten m). Manche aber waren der Mey-nung, man sollte nichts wagen, das ihrer Religion schädlich wäre, wenn es fehlte »).

Der U Abschnitt.

Ihre Reise von Ning po fu, nach Ching hyen fu.

Sie verlassen Ning po. Der Talgbaum. Schö- Volkreiches Land U kvang. Su chew fu.ner Canal. Shan hing fn. Syau - shan hyen. Barken und Canal. Vu ts»e-hy.n. ChangHang chew fu. See Si hu. Beschreibung chew fu. Sie verlassen den C mal. Stadtder kaiserlichen Barke. Der Canal. Sie ver- Tan yang. Großes Dorf Molm. Stadtlassen Hang chew. Dorf Tankst. She men Ching-kyen-fu. Angenehme Aussicht,hyen. Kya hing fu. Provinz Kyang nan.

s§!!ie reisten von PAng po, den a6sten des Wintermonats, im Jahre 1687, des Abends Abreise von^ in Barken ab, nebst einem Mandarin, der ihnen von dem Statthalter zugegeben Nmg po.wurde. Den 27sten, des Morgens, fuhren sie bey Zu - yau- hyen , einer Stadt vomdritten Range, die unter Shan hing steht, vorbey. Innerhalb ihrer Mauern steht einsehr hoher Berg, auf dem nicht ein Haus zu sehen ist, als gegen den Fluß. Ein kleinerFluß sondert den Ort ab, wo sich der von Li ko-Iau erbaute Pallast befindet, und man

Jii 2 sieht

») La Rogue, ein eifriger Rämischgesinneter, der Muhammcdaner ihrer, hätte es stark ge«erzählet im Anfange seiner syrischen Reise, die Missio-narien hätten zu SiOon verschiedene Processionen

um Regen vergebens gehalten, und den Tag nach ») In der Jesniten Karte: W>hi hau hyen.