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Fünfter Band.
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XIV Buch IX Capitel. 4S5

sam, weil das Pflaster von den Feuersteinen schlüpfrig wird. Ihre Mittagsmahlzeit war r 688zu Li chewn. Gleich darunter stiegen sie einen Berg hinaus. Das übrige Land ist gut Fontäne^,und eben, und voll kleiner gepflügter Hügel, wie die vorigen. Sie giengen durch sechs' " '

oder sieben Dörfer, deren einige ziemlich groß, und aus Ziegeln erbaut waren. Anderesahen sie noch am Fuße der Hügel. Auf dem Wege trafen sie viele Maulthiere und Esel an,die mit Waaren aus den Provinzen Ho nan und Ayang nan beladen waren. Zu Tsm

chau i ^), welches ein großes Dorf ist, hielten sie ihr Nachtlager.

Den uten giengen sie über einen kleinen Hügel, und fanden einen Weg, langst den ProvinzBergen, durch Felsen gemacht, nach Art eines erhöheten Ganges verfertiget, und mit Steinen Ho nan.gepflastert und eingefaßt. Er ist zehr, oder zwölf Fuß breit, sehr abhängig, und bey Re-genwetter so schlüpfrig, daß man unmöglich hinunter gehen kann. Auf diesem Wege sindzwey oder drey kleine Forts, den Durchgang zu behaupten, deren eines dicke Mauern hat,auf denen Soldaten aufziehen könnten. Unter diesen Hügeln sahen sie die Ebenen von Ho nan.

Jeder Theil der Berge ist angebaut, außer wo Felsen sind. Sie fanden auf dem WegeVolk, und beladene Esel und Maulthiere in Menge.

Sie giengen durch fünf oder sechs Flecken oder Dörfer, und speisten zu Chan pin.Nachmittage kamen sie aus den Bergen heraus. Der Weg ist auf dritkehalb Seemeilenuneben, und sehr steil abhängig. Unter einem kleinen Hügel entdeckten sie den whang bo,dessen Lauf man azis den weißen Dünsten verzeichnen könnte. Innerhalb anderthalb See-meilen, in der Ebene, gierigen sie durch sechs Marktflecken, deren einige sehr groß waren.

Das Korn war hoch, und die Aehren in den Feldern alle schon vollkommen, da es fünfoder sechs Seemeilen dahinter, in den Bergen noch im Schossen stund. Das Land warsehr schön; sie sahen überall, unter dem Korne und um die Dörfer herum, Bäume. IhrNachtlager war zu Sin rvha «Hin, einem großen Flecken, in dem Landstriche von Whayking fu.

Den raten herbergten sie in einer Burg, Mulang. Auf dem Wege dahin giengen sie Mulang.durch neun oder zehn elende Dörfer, und ein ebenes angebautes Land. Die folgende Nacht Won chewn.blieben sie zu wan chewn, einer Burg, die unter Aap fong fu steht. Das Landwar diesen gan zen Tag sehr angenehm, und mit Dörfern auf allen Seiten des Weges bebauet.

Sie sahen daselbst kleine Karren, mit vier ausgefüllten Rädern, noch nicht drey Fuß imDurchmesser, von Ochsen, Eseln, Maulthieren, und Pferden, alles untereinander, gezogen,viere oder fünfe neben einander. Auch sahen sie Korn in Linien, wie Reiß, gesäet, nicht übersechs Zoll von einander. Die Felder, wo man es, wie in Europa, säet, werden gepflügt,ohne Erhöhungen zwischen den Furchen zu lassen.

Den i4ten sahen sie auf dem Wege nach dem whang ho, auf beyden Seiten, nurschlechte Dörfer. Der Fluß ist so breit, daß man kaum v.on einer Seite nach der andern

hinüber

r/) I am Ende des Namens bedeutet eine Poststadt, oder Posthaus.

Fortsetzung des Weges nach Nanking.

Sin wha chin, Ostsüdost 42 Li. iz May. Stadt wan chervn, Südost 6s Li.

12 May. Kleines Dorf - - zo 14 May. Der whang ho, Ostsüdost 6o

Flecken Mulang - - 40 Ein Flecken. Ostsüdost 60

Allgem. Aeisedeschr. V Band. Nnn Fort-