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Dreyzehnter Band.
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28 Reisen und Entdeckungen

Lbristoph gern. Ein Schuster, ein Schneider und ein Zimmermaun, waren die einige» Hand-Loürmbus. Werksleute, die an diesem Orte, da alle andere Künste zu nichts halfen , für nöthig erachtet.

1492. würden. Hingegen ließ er ihnen soviel Wein, Awieback und andere Lebensmittel, als er' ^ ' nur immer missen konnte, ungleichen allerley Gesäme, und eine Menge Waaren, um die

Handlung mit den Indianern im Gange zu erhalten. Weil die ausgesuchten Leute allemit einander aus freyem Willen üsi Lande blieben: so war es nicht nöthig, ihnen andereVorstellungen zu machen, als sie möchten um ihrer eigenen und ihres Vaterlandes Wohl-fahrt willen, einig bleiben, die Einwohner nicht beleidigen, und ihre Sprache erlernen.Der Verrath, den er ihnen in der Schanze ließ, war auf ein ganzes Jahr hinlänglich.So lange aber gedachte er nicht abwesend zu bleiben. Nun war nichts mehr übrig, als vondem Guacanagari Abschied zu nehmen. Bey dieser Unterredung gaben beyde Theileeinander die starkesten Versicherungen beständiger Freundschaft und Gewogenheit: die Ge-schenke wurden eben so wenig gesparet, und der Admiral versprach, in kurzer Zeit von demgroßen Könige, in dessen Namen er hier sey , andere weit ansehnlichere zu überbringen.Zum Beschlusse empfahl er seine Leute dem GllacaimgUt'i mit der Versicherung, er ha-be ihnen befohlen, ihm gegen die Caraiben beyzustehen, und es waren die fürchterlichenWaffen, die er zu ihrer Vertheidigung hier lasse, ganz allein hinlänglich, ihm alle seineFeinde vorn Halse zu schaffen. Der Fürst versprach seines Ortes auf eine feyerlrche Weise,.. er wolle die Christen, als seine leiblichen Kinder halten, und zu desto besserer Versicherung^ seiner Zusage, erlaubete er nick t nur vielen von seinen Unterthanen, nach Europa zu reisen^

sondern er vertrauere auch dem Admirale einen seiner eigenen Anverwandten.

Der III Abschnitt.

Des Columdus Rückreise nach Castilien.

Pinzon kömmt wieder und entschuldiget sich. Be- ein. Höflichkeit, die er von dem portugiesischennennung einiger Oerter. Erstes Blut, das die Hofe erhält. Er kömmt in Spanien an. Pin-Spanier in der neuen Welt vergießen- Gewal- zon ist vor ihm da. EvlumbuS erhält vieletiger Sturm- Vorsicht des Admirals, seine Gnade; wird zu Barcelona prächtig aufgenom-Nachrichten zu retten. Er kömmt nach St. Ma- men Ehre, die er erhält. Spanien wird vonria von den Azoren. DenEastilianern wird daselbst dem apostolischen Stuhle mit der neuen Weltübel begegnet. Sie leiden einen neuen Sturm, belehnet. Columbus denket auf eine zweyte Nci-Der Admiral läuft in dem Hafen zu Lissabon se, und schicket sich dazu an.

gten Januar lichtete mau,die Anker. Um die ganze Küste der Insel auszukund^^ sthaften, lief man erstlich nach Osten. Als man vor dem ersten Vorgebirge, welchesder Admiral punro Gunto benennet hatte, das aber heute zu Tage Cup Franzens heißt,vorbey war, erblickte man einen sehr hohen aber ganz kahlen Berg, welcher achtzehn Mei-len weit davon liegt, und Nstonre Christo benennet wurde />). Ein großer Fluß, wel-cher

L) Der Geschichtschreiber der Insel Gan L>o-Mrngs bemerket, er trage auf den französischenKarten diese Benennung noch immer, und sey es ir-rig, wenn er mit dem sogenannten Grame füreinerley gehalten werde. LNonte Christo liegtdrey Meilen über dem Winde von der sogenanntenScheune,, einem andern Berge, der feinen Na-

men deswegen bekommen hat, weil nian ihn aufder See in der That für eine Scheune ansehe» sollte,c) Herrera 2 B. i- Cap.

Gvievo giebt vor, Alfonso Pinzon habedie Flucht aus Furcht der Gefangenschaft ergriffen,weil er es nicht für gut gehalten, daß man Besa-tzung auf der Insel gelassen. 6. Cap.