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Dreyzehnter Band.
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in America. V Buch. N Cap. §z

zum Präsidenten machte er seinen Bruder Don Diego, welcher bisher immerfort Be- Christophfehlshaber in der Stadt geblieben war. Nachdem er nun die nöthigen Verhalnmgsbefehle Lolumbns-ausgefertiget, und andere nöthige Anstalten gemachet hatte: so gieng er den rgsten April mit . ,

einem Schiffe und zwo Caravellen unter Segel.

Der II Abschnitt.

Fernere Entdeckungen des Columbus, und Verrichtungen zu Hispaniola.

Er entdecket Zamaica. Cap de la Cruz. Inseln,Garten der Königinn. St. Martha. BunteSee. Der Admiral spricht mit einem Caci-quen aus Cuba. Er nennet Iamaiea St. Ja-gv; geht nach Hispaniola zurück. Jweln Al-te velo und Beata- Ungeheuerer Fisch. In-sel Saona; Mona. Der Admiral trifft seinenBruder an. Begebenheiten desselben. ElenderZustand der Pflanzstadt. Edle That des DonPedro Margarita. Geht nebst andern Mis-vergnügten nach Spanien zurück. Der Admi-

ral bekriegt die Caciqnen; suchet den Caonaboin seine Hände zu bekommen. Wie Ojeda ihnentführet. Ankunft einer neuen spanischen Flot-te. Die ganze Insel empöret sich. Der Ad-miral zieht gegen die Aufrührer; bezwingt dievornehmsten Caeiquen. Die Indianer fliehe»auf das Gebirge; haben eben so viel Schadendavon, als die Castilianer. Wirkung der Kla-gen der Mißvergnügten bey Hofe. Johannvon Aauado wird nach Hispaniola geschickt. DerAdmiral will sich in Spanien verantworten-

Asnfänglr'ch nahm derAdmiral seinen Weg über Montc Christo und pucrto de iAAvidad^ gegen Westen, und gieng nach der Schildkröteninsel. Es nöthigte ihn aber der widrige Windin einen Fluß, den er (Zuttdalguivir benennete, einzulaufen. Von hier begab er sich den systenin den Hafen Sän ^Ticolao, erblickte die Spitze der Insel Cuda, welche bey den In-dianern Beryariguiri heißt, von ihm aber aus unbekannten Ursachen Alpha und Ome-ga genennet wurde. Er fuhr über den Seebusen, welcher beyde Inseln von einandertrennet, und von einer äußersten Spitze zur andern etwa achtzehn Meilen beträgt; indemer an der südlichen Seite von Cuba hinlief, entdeckte er eine große Bay, und benennetesie puerco Grande. Sonntags den isten May lief er aus diesem Hafen, und fand ver-schiedene andere, die er ihrer Schönheit wegen bewundern mußte. Er sah hohe Gebirgeund viele Flüsse, bis er an die Südsüdostküste kam, woran er gleichfalls hinsegelte, umsich einer gewissen großen Insel, welche bey den Indianern Iamaica heißt, zu nähern. Er entdecketSie schien ihm unter allen, die er in diesem Meere gesehen, die schönste zu seyn ; auch leh- Äamaiea.rete ihn der Anblick einer unzähligen Menge Cansren, sie müsse stark bevölkert seyn: alser aber seine Barken abschickete, um den Grund unweit des Ufers zu erforschen, war derStrand voll bewaffneter Indianer, welche sie nicht aus Land kommen ließen. Eben der-gleichen Widerstand fand er auch in einem andern Hafen, den er puerro bueno nennete.

Weil ihn nun diese Unhöflrchkeit verdroß, so lies; er seine Armbrustschützen unter sie abdrü-cken , und die Einwohner legten ihre Verwegenheit guten Theils ab, da sie ein halb Du-tzend aus ihrem Mittel zu Boden stürzen sahen. Den iMn folgete er der Küste gegen

G z Westen

„tor Leute mit bom Deven an ber Seite und auf- „kannten hätten darauf durch Zeichen geantwortet,

„gestützten Bareren, wie man sie damals in Spa- „auch um den empfangen n Gruß zu erwiedern,

„nien trug, gesthen; fl hätten sich zwar über die „nach ihren Mühen gegriffen, aber nebst solchen„Anwesenheit dieser Mannschaft, davon sie noch „auch znsteich den Kopf vom Leibe abaeuommen,

„das geringste nicht vernommen, sehr verwundert, „und wären sodann ver.chwunde», die Zuschauer„doch aber sie gegncher und befraget, woher? und „aber. wie leicht zu erachten, heftig erschrocken.

».wann sie hier angekommen wären? Die Unbe- „Herrera. „