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Dreyzehnter Band.
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78 Reisen und Entdeckungen

Christoph welches der Adelantade nicht ohne großen Nutzen mit Getreyde besäen ließ x). DiesesLolumbu«. Beyspiel machete den Unterthanen des Mayobanex die Hoffnung, sie würden seine Freyheit. * 498 . ^ erhalten. Sie erschienen also in großer Anzahl, mit vielen Geschenken, und

Er wird hin- versprachen dagegen, der spanischen Krone getreu zu verbleiben. Allein, der Adelantadegerichtet. erachtete, um die übrigen Caciquen im Gehorsame zu erhalten, ein Beyspiel der Schärfe fürnöthig. Demnach gab er den Ciguayos zwar alle Angehörigen ihres Fürsten wieder, bliebaber wegen der eigenen Person desselbigen unerbittlich. Diese abschlägige Antwort machetesie nicht nur bestürzt, sondern auch über den Guarinoer so ergrimmet; daß sie ihn als dieQuelle von ihres Herrn Unglücke den Castilianern auslieferten. Gleichwohl wurde aus Ur-sachen, davon die Geschichte nichts gedenket, des Guarinoex Leben verschonet, dem Mayo-banex hingegen wurde cS mit allen bey einem spanischen Blutgerichte gewöhnlichen Umstan-den abgesprochen, und mußte er ihre gemeinschaftliche Missethat, durch den allerschmah-lichsten Tod, büßen /).

Das III Capitel.

Des Christoph Columbus dritte Reise.

Der I Abschnitt.

Der Admiral wird durch allerley Hindernisse auf-gehalten. Die Königinn änderr ihre Verord-nungen. Der Admiral unternimmt die dritteReise; geht auf neue Entdeckungen aus; beyden Inseln des grünen Vorgebirges vorbey.Entdecket ein unbekanntes Land. Solches isteine Insel- Scebuscn der Wallfische. Wahr-nehmungen des Admirals an der Küste. Ein-wohner des Landes und ihre Farbe. Indianermit Golde geschmücket. Der Admiral hält allesentdeckte Land für Inseln. Kahenhafen. Dra-chenschlund. Der Admiral glaubet, er habe fe-

stes Land entdecket; und die wahre Lage des ir-dischen Paradieses gefunden. Er geht nach Hi-spaniola zurück; kömmt nach Sän Donüngo:findet seine andern Schiffe nicht daselbst. Wasfür einen Weg selbige nehmen. Zn welchemZustande sie nach Sän Dominqo kommen. Un-terhandlungen mit Noldan. Warum Columbusnicht den Ernst gebrauchet? Rückkehr der Schiffenach Spanien. Neuer Uebermuth des Noldans.Vergleich des Admirals mit den Rebellen. Rol-dan stößt ihn um. Der Admiral schließt einen neu-en ; berichtet dm Aufruhr nach Hofe.

Der Admira H «' merdeffen da der Fortwuchö der Pstanzstadt durch so viele Unruhen verhindert wurde,wird in Spa- II drang der Admiral ohne Unterlaß auf die baldige Ausrüstung seiner Flotte in denlerley Hluder- spanischen Hafen. Allein, eö legten ihm diejenigen, welche anfänglich den größtennisse aufgehal- Eifer, ihm zu dienen, bezeuget hatten, dermaßen viele Hindernisse in den Weg, daß eröf-ren- ter als einmal auf die Gedanken gerieth, man suche durch dergleichen Verfahren vielleicht

nur seine Standhafttgkeit und seinen Eifer zu ermüden. Unterdessen hatte er doch nichtdie geringste Ursache, sich über den König und die Königinn zu beschweren, indem dieselbi-gen nie müde wurden, ihm alle erstnnliche Gnade und Wohlthaten zu erzeigen. Sie be-.. . . . stakig-

.v) -Herrera saget, sie hätten in weniger Zeit .?) Geschichte der Znsel Gan Domingo z D.für dreyßigtausend Thaler Arbeit verrichtet. §. C. »oz S. und vorherg. -Herrera und Gvicdo

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