Band 
Dreyzehnter Band.
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in America. V Buch. M Cap. 127

fehle nach den großen Indien gerufen worden, gieng wieder unter Segel, nachdem er Lbrislophzween Verdamme von denen, die er am Borde hatte, am Ufer gelassen, um die Sprache Kolumbus,der Indianer zu erlernen, und sich mit ihnen bekannt zu machen «). .

Der VI! Abschnitt.

Reise des Gaspard von Corte-Real.

r?>ie Eifcrsiicht der Portugiesen, welche, ungeachtet des partarzetracrars , doch stets dieEntdeckungen und den Fortgang der Spanier als so viele Entziehungen von ihren ei-genen Rechten ansahen, bewog in diesem Jahre Gasparden von Corte-Real, einen vor-nehmen Edelmann, seine Absichten gegen Norden von America zu richten, da die andernvon seiner Nation alle ihre Absichten gegen Süden zu richten schienen. Einige Schrift-steller lassen ihn doch nur erst das Jahr darnach abreisen. Es scheint, daß sein Schiffbloß von ungefähr an das Eyland Terra nuova, in eine Bay gekommen, die er la Er kömmtConception nannte, welchen Namen sie noch hat. Er besuchetc die ganze östliche Küste nach Terrader Inscl; und von da gieng er bis an die Mündung des großen Flusses von Canada, wo- nuova,selbst er ein Land entdeckte, welches er Terra-Vcrre nannte, und nachher Terra de entdecket Ter-Torte-Real genannt worden. Dies; ist das nördliche Stück von der Terra de Labra- ra-Verte.vor, deren Einwohner sich Esquimaux nennen, und Wilde sind, die von allen andernamerikanischen Völkern gänzlich unterschieden werden, bey denen sie fremd zu seyn schienen.

Sie sind so wild und mistrauisch, daß man sie niemals hat zähmen können. Corce - Realkam nach Hause, dem Könige von seiner Fahrt Rechenschaft zu thun. Da er aber ge-schwind wieder nach eben den Orten gegangen war: so hatte er das Unglück, daselbst um- L§mmt aufzukommen, ohne daß man jemals erfahren hat, ob er von den Wilden getödtet oder in den der zweytenWellen begraben worden. Michael von Corte - Real, sein Bruder, unternahm mit zwey- Reise um-en Schiffen, eben dahin zu fahren; und da er niemals wieder nach Portugall gekommen:so ist sein Schicksal eben so unbekannt. Der König, welcher den Verlust dieser beydenOfficier bedauerte, wollte ihrem ältesten Bruder, Johann Vasquez von Corte-Real, Groß-meister seines Hauses, nicht erlauben, eben die Reise zuthun, in der Hoffnung, sie wie-der zu finden. Er unterließ aber nicht, andere Schiffe dahin zu schicken, welche glückli-cher wieder kamen, alle deren Untersuchungen aber unnütz waren, die klägliche Begeben-heit der beyden Brüder ausfündig zu machen x).

Der vm Abschnitt.

Johann Cakots und seiner drey Sbhne Reise.

6>akluyt hat in seiner Sammlung offene Briefe von dein Könige Heinrich dem VII bekannt

gemacht, welche Johann Caboten, einem venetianischen Kaufmanne, der sich zu und seine dreyLondon niedcrgelaffen hatte, und seinen drey Söhnen, Ludwig, Sebastian und Sancius, Söhne,die Erlaubniß gab, in der neuen Welt Entdeckungen zu machen. Viele Schriftsteller, die

O 2 sich

sr) Diese Umstände hat man Champlainen zu danken. Man sehe unten die Nachricht von sei-ner Reise.