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Dreyzehnter Band.
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in America. V Buch. Hk Cup.

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renerklärungcn und Ersetzungen sie von der Königinn erhalten, welche'selbst durch drcGc- Christophrechtigkeic des Himmels bestätiget worden. Man wird steh um so viel lieber an dem letzten Ge- Columbus.schichtschreiber hasten, weil cr auf diesen Theil seines Werkes den meisten Fleiß gewandt . '^Q' .

zu haben scheint.

Nichts, saget er, dienete so viel, den Admiral in dem Gemüthe derjenigen zu Brgebenhei-rechtfertigen , die ohne Leidenschaft von ihm urtheileten, als des Bovadilla Aufführung, tm,die die Co-Er bemühete sich anfänglich, den Haß mehr und mehr zu vermehren, den man in Indien recht-wider die Columben hatte, ohne zu erwägen, daß diese Feindseligkeit ihnen in den Ge-müthern derjenigen Ehre machte, welche die Einwohner der neuen Welt kannten. Au- >

ßer einigen Befehlshabern waren die übrigen nur ein zusammengelaufenes Volk gemeinesGcsindcls oder einer großen Anzahl Missethäter, die aus den Gefängnissen von Castiliengekommen waren, weder Sitten noch Religion hatten; und da sie nur bloß von so fernenLanden gekommen waren, sich zu bereichern, so überredeten sie sich, die Gesetze wären nichtfür sie gemacht. Außer dem fanden sich, ungeachtet der Vorsicht der Königinn, ih-rer aus allen Provinzen von Spanien, unter welchen, wie man weis, eine ünüber- --windliche Abneigung gegen einander ist, welche eine Quelle zu Zänkereyen und Spaltun-gen ist, die in einem neuen Sitze um so viel gefährlicher sind, weil sich stets Misvcrgnüg-te darinnen befinden, und die Gesetze weniger im Schwange gehen. Man muß schließen, VerhaßteAuf-daß der neue Statthalter, da er das Gegentheil von dem Admirale thun wollen, nothwen- führung desdig große Fehler müsse gemacht haben. Im Grunde war an der alten Regierung nichts zu neuen Statt-tadeln , als daß sie ein wenig gar zu strenge gegen die Spanier war. Wenn man gänz-lich das Gegentheil thun wollte: so hieß solches sich für die Räuber erklären. Bovadillathat solches mit so weniger Mäßigung, daß man die rechtschaffensten Leute täglich untereinander sagen hörete, sie wären sehr unglücklich, daß sie ihre Pflicht gethan hätten, weilsolches eine Ursache wäre, sie von den Gnadenbewilligungen auszuschließen.

Der Comthur begegnete den Eyländern mit eben so weniger Klugheit und Billigkeit. Sie erregetNachdem er die Abgaben für den König auf den Eilften herunter gesetzet, und Freyheit die Spaniergegeben hatte, in den Bergwerken arbeiten zu lassen: so mußten die Privatpersonen, damit an undIndianer.den Einkünften nichts abgienge, eine ungeheure Menge Gold herausbringen. Auch sa-hen sich die Caciquen gezwungen, einem jeden Spanier eine gewisse Anzahl von ihren Un-terthanen zu verschaffen, welche statt der Lastthiere dieneten. Endlich so ließ man, umdiese Unglücklichen unter dem Joche zu halten, alle die Insulaner zählen, welche in Classengebracht und nachdem sie mehr oder weniger bey dem Statthalter in Gnaden stunden, ver-theilet wurden. Die ganze Insel fand sich also in die härteste Sclaverey gebracht. Die-ses war eben kein Mittel, eine Neigung gegen das Christenthum, und gegen die Herrschaft derkatholischen Könige beyzubringen. Allein, Bovadilla dachte nur darauf, wie er sich dieCastilianer, die unter ihm stünden, verbuchen und zu gleicher Zeit viel Gold nach Spanienschicken möchte, um sich nothwendig zu machen und den Verdacht zu bestätigen, den erwider die Treue des Admirals ausgebreitet hatte.

Man zog wirklich in einer Zeit von einigen Monaten so viel Gold aus allen Berg- Begierde deswerken, daß die Ankunft einer einzigen Flotte, ohne ein Unglück, welches man ganz und Bovadilla,gar nicht voraus sah, Spanien wegen seines ganzen Vorschusses hätte schadlos halten, und da« Gold her

o) Ebendas-