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Bord, und waren willens, ihn als einen Gefangenen mit nach Spanien zu nehmen. Die-sen mußten sie ihm ausliefern, indem er vorgab, es gebühre sonst niemanden, als ihm, einUrtheil in peinlichen Sachen zu fallen. Allein, kaum hatte er den Gefangenen in seinerGewalt, so ließ er ihn los. Nachgehends ließ er sich verlauten, er wolle alles, was inJamaica vorgefallen sey, untersuchen, und den Ausspruch thun, ob die Aufrührer, oderob die dem Admirale getreu gebliebenen die Rechtschuldigen wären. Es war dieses eineeben so heftige Beleidigung, als Himmelschreyende Ungerechtigkeit. Unterdessen verschmer-zten die Columben alles, weil es ihnen an Macht zu widerstehen fehlte. Doch, sagteder Admiral mit aller Bescheidenheit, seine Gewalt, die ihm als Admiral zustehe, müssesehr eingeschränkt seyn, wenn er nicht einmal seine eigenen Untergebenen, die auf seiner eige-nen Flotte Aufruhr anstifteten, zur Verantwortung ziehen dürfte. Um nur geschwindaus dieser Insel zu kommen, welche aus einem ehemaligen SchauplaHe seines Ruhmes zueinem Schauplätze seiner Beschimpfung geworden war, miethete er zwey Schiffe, und gabdas eine davon seinem Bruder zu führen.
Den i2ten des Herbstmonates gierig er nebst seinem Sohne und allen, die ihm getreuverbliebe»,, unter Segel. Bey dem Auslaufen aus dem Hafen, verlor das Schiff, daser selbst bestieg, den großen Mast. Dieses Unglückes ungeachtet konnte er sich nicht ent-schließen, an einen Ort, da er so viel Verdruß ausgestanden hatte, umzukehren; er schicktelieber das Fahrzeug nach S. Domingo zurück, und bestieg seines Bruders Bord. Den rZten desWeinmonates, als man einen heftigen Sturm ausgestanden hatte, und nunmehr glaubte,es sey alle Gefahr vorüber, spaltete der große Mast dieses zweyten Schiffes in vier Theilevon einander. Man wußte sich nicht anders zu helfen, als aus der Rhaa einen kleinenMast zu verfertigen, und solchen mit Gabeln und anderm Hokzwerke zu befestigen. Einabermaliger Sturm brach den Fockemast entzwey. Dergestalt verfolgte das Schicksal, wieein gewisser Geschichtschreiber bemerkt, den Admiral bis auf den lohten Augenblick, da-mit er nie ohne Unglück seyn möchte. In diesem gefährlichen Zustande segelte er nochsiebenhundert Meilen weit, kam aber dennoch vor Ausgange des Jahres bey St. Lurarglücklich vor Anker /).
Aber hier erwartete ihn eine betrübte Nachricht gleichsam in dem Vorsähe, sein Un-glück auf das höchste zu treiben. Es war der Todesfall der Königinn Jsabella von Casti-lien, welcher den 9ten des Wintermonates zu Medina del Camps erfolget war. GanzSpanien beweinte noch diese Fürstinn, welche an persönlichen Eigenschaften den allergröß-ten Königen nichts nachgab, und durch die Bezwingung der Mohren, Eroberung desKönigreiches Granada und Entdeckung der neuen Welk, sich über alle damals lebende Re-genten empor geschwungen hatte. Ja, wäre es auf sie allein angekommen: so wäre diebesagte Entdeckung zur Quelle einer eben so großen Glückseligkeit für die Einwohnerdieser erstaunlich weitläuftigen Länder geworden, als unerhörte Drangsalen sie ihnen zuzog.Als sie dieselben ihrer Krone unterwarf, hatte sie den festen Vorsah zu ihrer Bekehrung ge-
T Z fasset,
„weder der Pabst, noch die Cardinäls, ErzbischL'
ckbri'stopb
Lolumbus.
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Geht nachSpanien zu-rück.
Kömmt nachSt. Luear.
Absterben derKöniginn I-sabella.
„der Kirche; sie wollten auf dem Todbette keinen„Antheil an irgend einem, keinen Ablaß oder Bulle„unsers heil. Vaters, des Pabstes, haben; Ihre„verblichene» Leiber sollten gleich den Abtrünnigen,„in kein geivcihekeS Erdreich begraben, sondern„gleich den Ketzern auf das freye Feld hin-geworfen werden. Zum Beschlusse solle ihnen
„fe oder andere Priester die Sünde vergeben kön-„nen „ Servern 6 D. « Cap.e) Ebendaf.
6) Man hatte dem Fieschi alle Mittel zu einergeschwindem Wiederkunft benommen-H Am angef. Orte za Cap