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Beschreib.
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Reisen und Entdeckungen
Zwischen dem Tabasco und Checapequefluß zählet man sieben Mcilem Die Küsteläuft von Ost nach West. Der Boden ist niedrig und voll Baume. Zwar findet man inder Bay einen guten Ankergrund: allein, die Wellen schlagen so stark, daß es schwer fällt,an das User zu kommen. Zwischen beyden Flüssen giebt es kein süßes Wasser. Der Che-capeque verdienet keinen bessern Namen, als einer Bucht; denn seine Mündung ist nicht überzwanzig Schritte breit, noch auf dem Riffe tiefer, als acht bis neun Fuß. Doch ist einehalbe englische Meile über dem Riffe guter Ankergrund für Barken. Nurbesagter Fluß,oder Bucht, erstrecket sich zwo englische Meilen nach Südsüdost, wendet sich hernach ge-gen Süden, und geht ins Land hinein. Zwischen seiner Mündung und dem Meere rageteine sandige unfruchtbare Spitze hervor, die eine besondere Eigenschaft an sich hat. Grabtman den Sand auf der Seite gegen den Fluß, mit den Handen auf: so findet manzwar süßes Wasser; allein, wofern man nicht tief gegraben hat, so wird es beynahe imAugenblicke gesalzen. Wohnungen sieht man sonst keine, als einen Meyerhof, deretwaneine Meile weit entfernet ist, und zu irgend einem indianischen Dorfe gehören mag. Dasbenachbarte Gehölze wimmelt von Guanas, Landschildkröten und Papageyen.
Eine Meile weiter, in Westen vom Checapeque, fährt man ein Flüßchen, NamensBoccas, aufwärts: allein, es trägt keine andere Fahrzeuge, als Canote, ja, es kommen diesenicht einmal ohne Gefahr über den Riff. Das Wasser bleibt bis auf eine Meile von derMündung gesalzen. Nachgehends aber findet man einen schönen Strom von süßem undungemein Hellem Wasser, der eine Meile weit ins Land geht, und auf beyden Seiten weit-läuftige, auch wie es scheint, ungemein fruchtbare Felder neben sich hat. Vier bis fünfMeilen weit vom Meere findet man noch immer kein indianisches Dorf, hernach aber eineziemliche Anzahl, jedwedes einige Meilen weit von dem andern. Die dasigen Indianer bauennicht mehr Land, als nur eben so viel, daß sie ihre Kinder ernähren, und ihre Auflage be-zahlen können. Doch halten sie viel Geflügel, als zum Beyspiele walsche Hühner, Entenund Haushühner, sie pflanzen auch einige Reihen Cacaobäume. Den Cacao führen siezum Theile zu Wasser nach Villa de Mofe. Das übrige verkaufen sie an die herum-schweifenden Krämer, die mit ihren Mauleseln im Lande herum ziehen, und gewöhnlicherWeise in den beyden letzten Monaten des Jahres hierher kommen, auch bis in den Märzda bleiben. In jedwedem Dorfe verweilen sie sich etwan acht bis vierzehn Tage, und ver-kaufen ihre Waaren. Für die Indianer haben sie Schnittmeffer, Aexke, sehr lange Brodt-messer, Scheeren, Nadeln, Zwirn und Nähseide, Leinwand und allerley Putz für dieWeiber, Taschenspiegel, Rosenkränze, Heiligenbilder, silberne Ringe mit falschen Stei-nen, imgleichen vergoldete, messingene, u.s. w. Für die Spanier, Hemden, Tuchklei-der, seidene Zeuge, Zwirnstrümpfe, alte aufgestützte Hüte, davon man hier zu Lande vielWesens machet. Man bezahlet sie gemeiniglich mit Cacao, den sie nach Vera Cruz schaffen.
Von dem Boccas bis an den Palmafluß rechnet man vier Meilen in einer niedrigensandigen Gegend; hingegen nur zwo von Palmas nach Halovers), einem schmalen klei-nen Erdstriche, welcher das Meer von einem großen eben also benannten See scheidet. VonHalover bis nach St. Annen sind sechs Meilen. Hier ist die Mündung des Sees, und hater nicht mehr, als sechs bis sieben Schuhe Wasser. Von St. Anna nach Tondelo hat man
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r) Das Wort ist englisch, und wurde ihm von den Douraniers beygeleget. Es bedeutet denjeni-gen, der eine Barke überholet.