in America. V Buch. x Cap. 52z
sechshundert; zu St. Johann, als dem dritten, wohnen eben soviel, und im vierten St. Beschreib.Doinenico de Senaco, ungefähr dreyhundert. Diese vier Dörfer sind ungemein reich. vonNeuspa-Die beyden ersten haben ziemlich kalte Luft, die letztem aber eine wärmere, und wird in .ihrer Gegend viel Weizen und Maiz gebauet. Man hält ihre Einwohner für herzhafteund ehrliebende Leute. Die Kirchen besitzen große Schätze. Gage erwähnet eines India-ners im Dorfe St. Pago, der zwar ein Heide war, dennoch aber die dasige Kirche äusbloßer Pralerey mit sechstausend Ducaten besthenkete. Die Krämer in diesen Dörfern zie-hen großes Geld für die Federbüsche, die sie zu den Tänzen Herleihen. Mancher Stutz hatwohl sechzig Federn von allerley Farben,und die Miethe für jedwede Feder beträgt einen halbenReal. Von dem Dorfe Gr. Johannes, als dem südlichsten, bis nach dem Dorfe St.
Raymund ist der Weg beständig sehr angenehm: allein, nachgehends muß man eine star-ke Tagereise weit über die stcilesten Klippen auf- und absteigen, ehe man eben denselbigenFluß, welcher das Thal Cabanastla bewässert, erreichen kann. Von da kömmt man zueinem sehr steinigen Berge, in den man zur Bequemlichkeit der Maulesel Tritte einge-halten hat; indem sie sonst bey jedwedem Schritte in die entsetzliche Tiefe stürzen würden.
Doch es dauert diese Gefahr nur anderthalb Meilen weit, wornach man ein schönes Thalantrifft, das St. LUicolas heißt, und dem Dominicanerkloster in der Hauptstadt zugehö-ret. In besagtem Thäte liegt das große Dorf Robinal, darinnen mehr als acht hundertindianische Haushaltungen wohnen; imgleichen einige Meyerhöfe, welche aus ihrem treff-lichen Zucker, und der großen Menge Pferde und Maulesel, die sie verkaufen, beständiggroßes Geld lösen. Man trifft hier alle spanische und indianische Früchte beysammen an.
Maiz, den der Boden selbst trägt; Weizenbrodt, das man innerhalb zween Tagen aus den sa-catepequischen Dörfern herbeygefchaffet; alle Gattungen von Viehe, Geflügel und Wild-präte nebst einem Ueberflusse an Fischen, den der Fluß ohne Unterlaß darbiethet. Die Ein-wohner des besagten Dorfes haben, was ihre Geschicklichkeit und Lustbarkeiten betrifft, vieleAehnlichkeit mit denen zu Chiapa dos Indos. Zwischen diesem Thäte und der Haupt-stadt trifft man unterwegens nur ein einziges Dorf an, das St. Christoph heißt, und aneinem großen See, welcher durch Erdbeben entstanden seyn soll, liegt. Von hier bisnach Coban ist das Land zwar gebirgig, gleichwohl aber so beschaffen, daß die Mauleselgar wohl fortzukommen vermögen.
Die Landschaft Guariinala gehöret unter die größten und reichsten in ganz Neuspam'en. Die vierteNach des Gage Berichte, erstrecket sich ihr Gerichtsbann von der Hauptstadt ä), welche Landschafteben denselben Namen führet, und der Sitz der Regierung ist, gegen Süden auf drey-G"«timala.hundert Meilen weit, nämlich bis nach Nicaragua, Costa ricca, und Veragua, gegenNorden, hundert Meilen weit, bis an die Zoqueö von Chiapa, gegen Osten, das ist,bis nach Vera Paz, und dem Golfo Dolce sechzig, und gegen Westen oder bis an dasSüdmeer etwa zwölfe. Von Tecoantepeque in Guaxaca bis an den Dreyfaltigkeitshafen,hat die Küste eine Länge von hundert und zwanzig Meilen, aber keinen einzigen Hafen.
Nichts desto weniger ist diese ganze Küste wegen des Indigo, welcher nach der Honduras-
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„zu empfangen, küfseten mir nachgehend« die Hän- „durch meine Verbitte große« Heil für ihre See-„de, und machten mir nach ihrer Art die schön- „len zu erhalten. A.d.iSz u. iSs S-„sten Complimente: sie sageken nämlich: e« sey ei- a) Gage III Th. a. d. 6l und vorhergeh- S-
„ne besondere Gunst des Himmels gegen ihr Dorf, H Man setzet sie unter vierzehn Grade, fünf
„daß ich hinein gekommen wär«, und hvffeten sie Minuten Norderbreite.